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Pressemitteilung, 2016-06-23, 1. FC Lok Leipzig, Lok-Trainer unterstützen China

Pressemitteilung des 1. FC Lokomotive Leipzig
Lok-Trainer unterstützen China / Tom Franke und Tom Noack bilden chinesische Fußball-Talente aus

Der Verein für deutsch-chinesischen Fußballjugendaustausch und -förderung unterstützt in China beim Aufbau einer schlagkräftigen Fußball-Nationalmannschaft.

Das ambitionierte Ziel des bevölkerungsreichsten Landes der Erde ist es, 2034 Weltmeister zu werden. Genau dort kommen unsere beiden Lok-Jungs ins Spiel. Gemeinsam mit dem Lok-Nachwuchstrainer Tom Noack (24) wird Lok- Geschäftsführer Tom Franke (34) für zwölf Monate an Schulen in China intensives Fußballtraining anbieten und den fußballerischen Nachwuchs im Reich der Mitte ausbilden. Am 14. Juli 2016 heben Tom Franke und U15-Trainer Tom Noack gemeinsam nach China ab.

Tom Franke: „Ich freue mich auf diese neue Aufgabe, und dann noch in eine völlig andere Kultur eintauchen. Das ist eine großartige Herausforderung.“

1988 kam Tom Franke nach Probstheida und durchlief die Nachwuchs-Teams des 1. FC Lok/VfB Leipzig. Für die erste und zweite Mannschaft bestritt er insgesamt 106 Spiele und schoss den ersten Treffer des neuen FCL im Juli 2004. Außerdem war er 18 Jahre lang Nachwuchstrainer im Verein. Die Aufgaben des 34-Jährigen als Vereinsgeschäftsführer werden bis zum Abflug Mitte Juli auf andere Schultern verteilt.

Tom Noack: „Noch ist China keine Fußball-Nation. Ich möchte die Menschen dort mit meiner Liebe zu diesem Spiel anstecken. Ich bin neugierig und sehr gespannt auf Mentalität, Kultur und kulinarische Spezialitäten. Insgesamt ist es eine großartige Herausforderung, die ich gerne annehme.“

Lok-Nachwuchs-Chef Jörg Seydler: „Wir sehen das mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Die beiden Trainer werden im Trainingsalltag natürlich fehlen. Dennoch sind wir stolz, dass gleich zwei Nachwuchstrainer vom 1. FC Lok für diese Aufgabe ausgewählt wurden. Am Ende ist es auch ein klares Signal für die hohe Qualität in unserer Fußball-Ausbildung und Nachwuchsarbeit.“

Lok-Präsident Jens Kesseler: „Ich bedanke mich im Namen des gesamten Vereins für die Arbeit und Treue, die Tom Franke an den Tag gelegt hat. Ein Urgestein, auch wenn er ja noch jung ist, verlässt uns jetzt. Natürlich würden wir uns freuen, wenn er und Tom Noack nach dem Abenteuer in China wieder den Weg zurück zum 1. FC Lok finden.“

Presse, Martin Mieth, Geschäftsführer 1. FC Lokomotive Leipzig Spielbetriebsgesellschaft mbH

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Fußball, Saison 2015/16, Sachsen, Landesliga, 30. Spieltag, Spielbericht, FC Grimma – VfL 05 Hohenstein-Ernstthal

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Grimma scheitert an Tordifferenz / FC Grimma - VfL 05 Hohenstein-Ernstthal 3:1 (2:0)

Spielbericht vom 30. Spieltag der Landesliga Sachsen zwischen FC Grimma und VfL 05 Hohenstein-Ernstthal am Samstag, 18.06.2016 um 15.00 Uhr im Stadion der Freundschaft, Grimma

FC Grimma - VfL 05 Hohenstein-Ernstthal 3:1 (2:0)
Grimma: Evers – Brand, Maruhn, Dietrich (ab 64. Arndt), Streubel – Tröger, Schwarz – Jackisch, Engler, Radig (ab 69. Kurzbach) – Wiegner (ab 60. Ruppelt) – Trainer: Wohllebe
Hohenstein-Ernstthal: Pohl – Wilhelm, Colditz, Zwingenberger, Enold – Heßmann, Benduhn, Leichsenring, Engmann (ab 80. Lorenz) – Börner, Blankenburg – Trainer: Teubel
Schiedsrichter: Rosenkranz (Plauen) – Schiedsrichter-Assistenten: Klemm (Gröditz), Albert (Tannenbergsthal) – Tore: 1:0 Tröger (16.), 2:0, 3:0 Engler (31., 67.), 3:1 Zwingenberger (77., Foulstrafstoß – Tröger an Blankenburg) – Gelbe Karten: keine – Reservebänke: Bache (Tor), Uebe, Wagner – Schatalin, Küttner, Böhm – Zuschauer: 165 im Stadion der Freundschaft zu Grimma

Grimma. Hausaufgaben erfüllt, Riesensaison gespielt, wahnsinnige 60 Punkte geholt und am Ende doch aufgrund des schlechteren Torverhältnisses knapp gescheitert – der FC Grimma musste im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga der BSG Chemie Leipzig knapp den Vortritt lassen. Während die Muldestädter ihr Heimspiel gegen den VfL 05 Hohenstein-Ernstthal mit 3:1 (2:0) siegreich gestalten konnten, bezwangen die Leutzscher zeitgleich daheim den VfB Empor Glauchau mit 3:0 (0:0) und wurden letztlich sogar noch Landesmeister, da der bisherige Spitzenreiter – jedoch nicht aufstiegswillige – SV Einheit Kamenz bei Kickers Markkleeberg nicht über ein 3:3 (0:2)-Remis hinauskam.

Spannender dürfte der Titelkampf bzw. die Aufstiegsfrage daher wohl noch nie gewesen sein, als in dieser Saison. Die ersten drei platzierten Mannschaften kommen allesamt mit 60 Punkten ins Ziel, wo allerdings der FC Grimma (+21) im Gegensatz zu Chemie Leipzig (+38) und Einheit Kamenz (+37) etwas im Hintertreffen lag.

Natürlich war im Lager der Schützlinge von Trainer Daniel Wohllebe zunächst etwas Enttäuschung vorhanden, doch insgesamt kann man stolz auf die Mannschaft sein, deren klasse Saison ihnen niemand wegnehmen kann. Daher noch einmal großer Respekt an die Truppe und an die Trainer – ihr habt in dieser Saison großes geleistet!

Im letzten Saisonspiel gegen Hohenstein-Ernstthal waren die Gastgeber von Beginn an die dominierende Mannschaft. Auch ohne den gelbgesperrten Sebastian Kieback sowie den arbeitsbedingt fehlenden Philipp Schlüter war der Elf frühzeitig anzumerken, die eigenen Hausaufgaben bestmöglich erledigen zu wollen, um bei einem Patzer Chemie Leipzigs gerüstet zu sein. Hohenstein-Ernstthal legte sein Hauptaugenmerk auf eine kompakte Defensive.

Mit der Prämisse, bei Ballgewinnen schnell auf Offensive umzuschalten und ihre Gefährlichkeit bei Standards einsetzen zu können, wollten sie in Grimma zum Erfolg kommen. Doch diese Waffen konnten die Gäste kaum einsetzen, da die Einheimischen sehr konzentriert zu Werke gingen. So spielten die Muldestädter gefällig nach vorn, auch wenn längst noch nicht alles klappen wollte.

Dennoch hatten die einheimischen Fans bereits nach gut einer Viertelstunde zum ersten Mal Grund zum Jubeln. Nachdem Kevin Wiegner energisch im Gäste-Strafraum nachsetzte, gelangte die Kugel nach einem zu kurzen Abwehrversuch genau in die Schussbahn von Stefan Tröger, der von der Strafraumgrenze VfL-Keeper Pohl keine Chance ließ – 1:0 (16.).

Dieser Führungstreffer gab der Elf zusätzliches Selbstvertrauen. Im Spiel gegen den Ball wurde gut gearbeitet, im Spiel mit Ball wurde so einiges angekurbelt. So legten die Wohllebe-Schützlinge nach gut einer halben Stunde zum 2:0 nach, als ein Flachschuss von Rico Engler aufgrund des nassen Rasens immer schneller wurde und daher für Pohl nicht zu entschärfen war (31.). Eine Minute später hatte Christoph Jackisch sogar das 3:0 auf dem Fuß, als er mit seinem Versuch an Pohl scheiterte, wobei er dabei die besser postierten Engler und Wiegner im Sturmzentrum übersah (31.).

Die Gäste änderten trotz des Rückstands nichts an ihrem taktischen Konzept, doch hatten die Westsachsen in der Defensive nun einige Mühe. Bei einem Freistoß von Jackisch musste Pohl im VfL-Gehäuse beherzt zupacken (37.), bei einem Versuch von Robin Brand, nach guter Vorarbeit von Andreas Streubel, fehlten die berühmten Zentimeter (41.).

Auch im zweiten Durchgang änderte sich am Spielverlauf recht wenig. Grimma agierte weiterhin sehr diszipliniert und ließ den Ball bis zum gegnerischen Strafraum geschickt durch die eigenen Reihen laufen, Hohenstein-Ernstthal machte jedoch auch weiterhin keine Anstalten mehr für die Offensive zu tun. Mitte der zweiten Hälfte sollte sich dann eine Art Vorentscheidung anbahnen. Nachdem die Gäste das Streitobjekt erneut nicht weit genug aus der Gefahrenzone befördern konnten, landete ein Schussversuch von Stefan Maruhn bei Engler, welcher trocken abzog und das Spielgerät zum 3:0 in die Maschen beförderte (67.).

Besagter Engler hätte vier Minuten später sogar noch zum 4:0 nachlegen können, doch allein vor Pohl auftauchend, scheiterte er am gut reagierenden Schlussmann (71.). Alle leisen Hoffnungen auf eine eventuelle Aufstiegsmöglichkeit hatte sich gerade zerstoben, als die Kunde des Führungstreffers Chemie Leipzigs gegen Glauchau die allgemeine Runde machte.

Auf das eigene Spiel wirkte sich dies nicht wirklich aus, zu klar war der eigene Vorsprung. Daran änderte auch der folgende Gäste-Treffer letztlich nichts mehr. Tröger ließ im eigenen Strafraum den einhakenden Blankenburg über die Klinge springen – Zwingenberger verwandelte den Elfmeter zum 3:1 (77.).

Im Anschluss daran verlegten sich die Grimmaer darauf, den Ball durch die eigenen Reihen laufen zu lassen. Der unbedingte Wille, zielstrebige Offensivaktionen zu starten bestand nicht mehr, vielmehr wollte man den Vorsprung durch eigenen Ballbesitz sicher über die Zeit bringen. Zwar musste FC-Keeper Jan Evers nach einem Kopfball von Börner noch einmal zupacken (90.), doch letztlich brachten die Muldestädter diesen verdienten 3:1 (2:0)-Heimsieg locker und mühelos über die Zeit.

Fazit: Hausaufgaben am letzten Spieltag erfüllt, doch letztlich sollte es leider nicht ganz sein. Dennoch überwiegt eindeutig das Positive. Der FC Grimma hat eine Wahnsinns-Saison gespielt – die erreichten 60 Punkte sprechen eindeutig dafür, dass sich die Mannschaft konsequent weiterentwickelt hat und sich im Zusammenarbeit mit dem Trainerteam auf dem richtigen Weg ist! Die Truppe kann wirklich stolz auf das Geleistete sein.

Trotz aller sportlicher Rivalität geht ein Glückwunsch natürlich an die BSG Chemie Leipzig zum realisierten Aufstieg in die Oberliga!

Tom Rietzschel, Teammanager, FC Grimma, Web: http://fc-grimma.de

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Fußball, Saison 2015/16, Sachsen, Landesliga, 30. Spieltag, Spielbericht, NFV Gelb-Weiss Görlitz – BSG Stahl Riesa

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 Kantersieg zum Saison-Halali / NFV Gelb-Weiß Görlitz - BSG Stahl Riesa 1:5 (0:2)

Spielbericht vom 30. Spieltag der Landesliga Sachsen zwischen NFV Gelb-Weiss Görlitz und BSG Stahl Riesa am Samstag, 18.06.2016 um 15.00 Uhr im Stadion Junge Welt

NFV Gelb-Weiß Görlitz - BSG Stahl Riesa 1:5 (0:2)
Görlitz: Ondrej Bocok - Pawel Odrzywolski, Klemens Fraustadt (82. Christoph Gabriel), Miroslav Sentivan (70. Marcel Winter), Richard Hildebrand, Torsten Marx, Tom Weihrauch (62. Andrii Turkevych), Jonathan Schneider, Khaddy Kazadi, Frantisek Koblizek, Jakub Trnka
Stahl Riesa: Marcus Hesse (70. Michal Kycek) - Thomas Kutsche, Michael Gallwitz, Georg Balatka, Steffen Krechlak, Thanh Nam Do Le, Toni Schurig, Johannes Runge, Martin Magula, Mildo Marques (62. Marcel Fricke), Jerome Wolf (57. Alexander Ludwig)
Torfolge: 0:1 Toni Schurig (4.), 0:2 Thanh Nam Do Le (31.), 0:3 Steffen Krechlak (46.), 1:3 Torsten Marx (53.), 1:4 Jerome Wolf (55.), 1:5 Alexander Ludwig (75.) - Zuschauer: 171 (90 aus Riesa)

Ohne Druck konnte Stahl Riesa befreit zum Saisonabschluss in Görlitz aufspielen. Es gab auch gleich fünf Änderungen in der Startformation. Dem gefälligen Riesaer Spiel merkte man dies aber wenig an. Die Mannschaft hatte die Lust und den Willen die letzten 90 Minuten der Saison ordentlich anzugehen. So sahen die mitgereisten Stahlfans ein Spiel ohne größere taktische Zwänge und mit vielen Strafraumszenen.

Die Partie begann zügig und flott. Mit dem ersten Angriff von Stahl über Flügelspieler Steffen Krechlak ging man umgehend in Führung. Die flache Flanke auf den zweiten Pfosten fand Toni Schurig, der mit einem präzisen Schuss den Ball sicher ins Toreck verwandelte (4.).

Mit dieser schnellen Führung im Rücken spielte es sich natürlich fortan leichter. Görlitz war aber keineswegs geschockt und kam über Standards immer wieder gefährlich in den Riesaer Strafraum. Doch Keeper Marcus Hesse und die Abwehr waren hellwach auf ihren Posten.

Es ging flott zwischen beiden Mannschaften weiter hin und her. In der 13. Minute drang Jerome Wolf über links in den Strafraum ein und versuchte quer auf Johannes Runge zu legen, doch Görlitz rettete knapp vor dem Einschuss. Auf der Gegenseite hatte Görlitz' Tormaschine Torsten Marx in der 21. Minuten den Ausgleich auf dem Fuß. Nach Pass in den Strafraum lupfte Marx den Ball über Torwart Hesse und nur Zentimeter am Pfosten vorbei. Kurz darauf jubelte Marx dann doch, aber sein Kopfball-Tor wurde wegen Abseits nicht gegeben (25.). Beim darauf folgenden Freistoß verlor Stahl im Spielaufbau den Ball sofort wieder und Torsten Marx konnte alleine auf den Riesaer Kasten zu laufen. Doch zum Glück schoss er neben das Tor.

Nun war wieder Stahl an der Reihe und kam zu Chancen. Nach einem weiten Einwurf kam der mit aufgerückte Martin Magula im Strafraum an den Ball und schoss aus 5m über das Görlitzer Tor (28.). Die nächste Riesaer Chance leitete der gegnerischen Torwart Ondrej Bocok selbst ein. Einen Abstoß schoss er in die Beine von Johannes Runge. Dieser reagierte schnell, stürmte in den Strafraum und passte quer auf Thanh Nam Do Le, der ohne Mühe zum 2:0 vollendete (31.).

Bis zur Pause plätscherte dann das Spiel etwas dahin. Görlitz gelang wenig und Stahl versuchte nun zu zaubern und spielte für die Galerie.
Nach dem Wiederanpfiff schien der Gegner in Gedanken noch in der Kabine (oder schon in der Sommerpause) zu sein. Jedenfalls dribbelte Steffen Krechlak mit einem Solo durch die gegnerische Hälfte ohne wirklich angegriffen zu werden. Mit einem wuchtigen Schuss aus 10m unter die Latte vollendete er den Angriff zum 3:0 (46.).

Damit war die Partie entschieden. Dennoch blieb die Partie ansehnlich, da beide Mannschaften weiter mit Zug zum Tor agierten. So gelang Görlitz durch Torsten Marx auch der verdiente Ehrentreffer. Nach einem Pfostenschuss von Jonathan Schneider prallte der Ball in die Mitte zu Marx, der im Nachschuss sein 25. Saisontor markierte.

Gleich im direkten Gegenzug stellte Stahl den alten Torabstand wieder her. Erst scheiterte Jerome Wolf im 1gegen1 am Tormann, doch dessen kurzer Abschlag landete wieder bei einem Stahlspieler. Dieser passte vor auf Jerome Wolf, der diesmal den heraus eilenden Torwart zum 4:1 tunnelte (54.). In der Folge kam Stahl zu einigen guten Chancen. Doch Wolf, Runge und der eingewechselte Fricke scheiterten allesamt am Görlitzer Torwart.
Zum Spaß wechselte Stahl dann in der 70. Minute mal den eigenen Torwart aus. Kycek kam für Hesse. Am unterhaltsamen Spiel änderte sich nichts. Denn auch in der Schlussphase hatten beide Mannschaft noch Chancen zu mehr Toren.

In der 75. Minute schaltete Stahl nach einer gegnerischen Ecke ganz schnell um und konterte. Der Ball gelangte zu Alexander Ludwig der nach einem 40m Sololauf von der Mittellinie aus im Strafraum noch Torwart samt Abwehrspieler düpieren konnte und zum 5:1 vollendete.

Stahl war nun (verständlicherweise) in Feierlaune und es ließ etwas die Konzentration nach. In der 78. Minute musste Stahl einen Görlitzer Kopfball auf der Torlinie klären. Und in 84. Minute ging ein Görlitzer Kopfball an die Unterkante der Latte und landete dann auf/hinter der Torlinie. Keeper Kycek nahm den Ball zwar in die Hand auf, wusste aber nicht wie der Schiedsrichter entschieden hatte. Dieser entschied auf kein Tor und gab den Treffer nicht. So blieb es beim deutlichen Sieg für Riesa. Stahl feierte anschließend mit dem Fans am Spielfeldrand das Saisonfinale.

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Bericht: Erik Fischer, BSG Stahl Riesa, Fotos: Tilo Schneider, Web: http://www.bsg-stahl-riesa.de

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Fußball, Saison 15/16, Sachsen, LK Nord, 30. Spieltag, Spielbericht, Roter Stern Leipzig – HFC Colditz

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HFC Colditz am Ende doch Vize-Meister / Roter Stern Leipzig - HFC Colditz 2:1 (1:0)

Spielbericht vom 30. Spieltag der Landesklasse Nord zwischen Roter Stern Leipzig und HFC Colditz am 18.06.16, 15:00 Uhr im ELO

Roter Stern Leipzig - HFC Colditz 2:1 (1:0)
Der HFC Colditz spielte mit: Bretschneider - Dietrich, Mörtlbauer, Möbius, Wächter - R. Antony, Leonhardt, Richter, Jahn - Wolf (Hußner), Schwibs (1)

Es war offensichtlich ‚Wünsch dir was-Tag‘ an diesem letzten Spieltag der Landesklasse Sachsen in der Staffel Nord! In ihrem letzten Punktspiel wünschten die Gastgeber vom Roten Stern nichts sehnlicher, als durch einen Sieg aus eigener Kraft die Klasse zu halten, während die Colditzer durchaus mit dem Wunsch angereist waren, sich so kurz vor Schluss die Vize-Meisterschaft auch nicht mehr aus der Hand nehmen zu lassen und ihre insgesamt gute Saison mit einem ordentlichen Auswärtsauftritt abzuschließen.

Letzterer Wunsch war am Ende des Tages der einzig unerfüllte, denn nach ihrem Testspiel-Highlight und dem von allen Seiten gelobten 1:3 gegen Zweitliga-Aufsteiger FC Erzgebirge Aue unter der Woche fehlte es den Soujon-Schützlingen offensichtlich an geistiger und körperlicher Frische gegen einen Gegner, der nochmals alles mobilisierte, um in der Liga zu bleiben.

So kam es, dass der HFC eine seiner schlechtesten Saison-Leistungen ablieferte, ausgenommen der kurzfristig eingesprungene Ersatz-Torwart Bretschneider, der mit tollen Paraden ein Debakel verhinderte. Man lud den Gegner zum Toreschießen ein, kam erst in der Schlussphase durch Schwibs zum Anschlusstreffer und drängte sogar noch auf den Ausgleich, währenddessen die Markranstädter auf eigenem Platz mit ihrem klaren 6:1 Sieg gegen Verfolger Liebertwolkwitz den Colditzern die Vize-Meisterschaft sicherten und sich selbst noch auf Platz drei schoben.

So wurde es wie erwähnt doch noch ein Tag der erfüllten Wünsche – Klassenerhalt für den Roten Stern, 2. Platz für den HFC und Rang 3 für die Mannschaft der Rückrunde, alle überragt von souveränen Zwenkauern, die sich im Endspurt-Schaulaufen mit deutlichen Siegen und insgesamt 84 Toren auch noch den Titel ‚Beste Torfabrik‘ vor den Colditzern sicherten, die es auf 80 Tore brachten, 42 davon erzielt durch Martin Schwibs, den erneuten Torschützen-König der Liga!

Weniger wunschgemäß lief es dagegen in Borna, wo die Heimelf durch ihre Niederlage gegen Döbeln noch auf einen Abstiegsplatz rutschte und nun mit den Tresenwaldern und der aufgelösten Lok-Reserve die Liga verlassen muss – letztere verbaute mit ihrem letzten Sieg den Wurzenern noch den einstelligen Tabellenplatz! Und so landeten die Keks-Städter auf Platz zehn, während sich Bad Lausick, das 4. Muldental-Team in der Staffel, nach einem deutlichen 0:6 gegen Eutritzsch in dieser Saison mit Rang 6 begnügen muss.

Jetzt geht es für alle erst einmal in die ‚Fußball-Ferien‘, bevor im Juli die Bälle wieder über die Trainingsplätze rollen werden und sicher hier und da neue Gesichter in den Kadern auftauchen. Die Liga verabschiedet sich in den Urlaub und die Fans dürfen sich schon auf eine tolle neue Saison freuen, in der es nach schweißtreibender Vorbereitung hoffentlich neue Erfolge zu feiern geben wird, die sportlichen Leitungen jedenfalls arbeiten jetzt hart dafür bis zur Schließung des Transferfensters am 30. Juni …

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Jens Richter, Koordinator Öffentlichkeitsarbeit HFC Colditz, http://hfc-colditz.de

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Fußball, Saison 2015/16, Sachsen, Landesklasse Nord, 30. Spieltag, Spielbericht, Bornaer SV – Döbelner SC

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Döbeln mit versöhnlichen Abschluss in Borna / Bornaer SV - Döbelner SC 2:5 (1:1)

Spielbericht vom 30. Spieltag der Landesklasse Nord zwischen Bornaer SV und Döbelner SC am 18.06.16, 15:00 Uhr im Rudolf-Harbig-Stadion

Bornaer SV - Döbelner SC 2:5 (1:1)
Bornaer SV: Ackermann - Mickan (81. Weiske), Nickel, Gersonde, Wangermann (69. Winkler), Pscherer, Heine, Haase (75. Treibl), Schröder, Baetge, Preiß
Döbelner SC: Hampel - Zerge, Freier (76. Woytkowiak), Merdma (64. Perlitius), Zimmermann, Böttcher, Heyna, Morgenstern, Glaffig, Banachowicz, Oehme (71. Hüttmann)
Tore: 1:0 Heine (22.), 1:1, 1:2 Morgenstern (41., 65.), 1:3 Heyna (76.), 1:4 Böttcher (81.), 2:4 Preiß (85.), 2:5 Böttcher (88.) - Schiedsrichter: Martin Krause (Halle) - Zuschauer: 100

Die erhoffte Serie hat gehalten. Zum Saisonabschluss blieb der Döbelner SC auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen und beendet die erste Spielzeit nach dem Abstieg aus der Sachsenliga ind er „goldenen Mitte“, dem 8. Tabellenplatz. Beim Bornaer SV, der vor dem Spiel noch um den Ligaverbleib bangen musste, gewannen die Muldenstädter mit 5:2.

Dabei begannen die Gastgeber erwartungsgemäß druckvoll, Haase vergab die erste Chance. Nach 22 Minuten schöpften die Platzherren dann Hoffnung, Lars Heine traf zum 1:0. Doch der DSC wollte sich nichts vorwerfen lassen und zudem seine gute Serie ausbauen. Steffen Zerge verpasste nach einem schönen Spielzug per Kopf nur knapp, doch Lukas Morgenstern machte es in der 40. Minute besser, als er einen geblockten Freistoß von Sebastian Heyna im Nachschuss verwandelte.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Bornaer erneut mehrmals die Möglichkeiten, erneut in Führung zu gehen, doch vergaben sie ihre Chancen zum Teil kläglich. Die Döbelner zeigten nun in effektiver Art und Weise, wie Chancen genutzt werden. Nochmals Lukas Morgenstern, Sebastian Heyna und Rene Böttcher per Doppelpack erhöhten das Döbelner Tore-Konto auf fünf Treffer. Das 5:2 von Rene Böttcher war auch gleichzeitig der Schlusspunkt, ein so schönerer umso mehr. Mit einem Doppelpass zwischen David Banachowicz und Lukas Morgenstern wurde Rene Böttcher freigespielt, der allein vorm Tor keine Probleme hatte. Erik Preiß hatte zwischenzeitlich auf 2:4 verkürzt.

Bericht: S. Lormis, Presse- & Stadionsprecher des Döbelner SC

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Fußball, Saison 15/16, Sachsen, Landesliga, 30. Spieltag, Vorbericht, Kickers Markkleeberg – Einheit Kamenz

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Der Spitzenreiter kommt am letzten Spieltag in den UGI / Kickers 94 Markkleeberg (5.) - SV Einheit Kamenz (1.)

Vorschau auf den 30. Spieltag der Landesliga Sachsen zwischen Kickers 94 Markkleeberg (5.) und SV Einheit Kamenz (1.) am Samstag, 18.06.2016 um 15.00 Uhr im Sportpark „Camillo Ugi“, Markkleeberg

Eine für unseren Verein überwiegend gute Saison steht kurz vor dem Abschluss! Und damit Ihnen, liebe Zuschauer und Markkleeberger Fußballfreunde ein recht herzliches Willkommen, in unserem UGI zum heutigen Heimspieltag unserer „ERSTEN“ gegen den (eventuellen) Fußball-Landesmeister aus Kamenz!

„Natürlich wäre es eine sportlich reizvolle Geschichte gewesen, als Landesmeister in die Oberliga zu gehen.“ skizziert Gästetrainer Frank Ritschel seine Gefühlslage, „aber wirtschaftlich wäre ein Aufstieg alles andere als vernünftig!“ so Ritschel weiter und schiebt im gleichen Atemzug die Begründung zum Aufstiegsverzicht mit an.

Man darf aber in jedem Fall gespannt sein, ob im letzten Saisonspiel die Kamenzer den trotzdem angestrebten Titel holen oder unsere KICKERS um Kapitän Christian Sund die überaus erfolgreich gestaltete Rückrunde gegen die Einheitler mit einem Dreier beschließen.
Wie auch immer die 94er die Saison zu Ende bringen werden, Markkleebergs OBM Karsten Schütze hat sein Kommen angekündigt und wird es sich nicht nehmen lassen, „seinen Fußballjungs“ ein paar Worte des Dankes und der Anerkennung für das im letzten Jahr Geleistete entrichten. Die Grün-Weißen haben mit Stolz und Erfolg die Farben Markkleebergs ins Land getragen und waren somit ein prima Werbeträger ihrer Heimatstadt!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen Übungsleitern, Unterstützern, Sponsoren und fleißigen Eltern, die in dieser Spielzeit Ihre Freizeit unseren Verein und der schönsten Nebensache der Welt widmeten! Auf ein Neues in der Saison 2016/17!

Roger Schöne, Kickers 94 Markkleeberg, Web: http://www.kickers94.de

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Fußball, Saison 2015/16, Sachsen, Landesliga, 30. Spieltag, Vorbericht, FC Grimma – VfL 05 Hohenstein-Ernstthal

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FC Grimma ist auf Schützenhilfe des VfB Empor Glauchau bei Chemie Leipzig angewiesen / FC Grimma (3.) - VfL 05 Hohenstein-Ernstthal (8.)

Vorschau auf den 30. Spieltag der Landesliga Sachsen zwischen FC Grimma (3.) und VfL 05 Hohenstein-Ernstthal (8.) am Samstag, 18.06.2016 um 15.00 Uhr im Stadion der Freundschaft, Grimma

Auf zur Abschlussrunde – der letzte Spieltag bringt alle Entscheidungen in der Wernesgrüner-Sachsenliga. Während in der Abstiegsfrage der Reichenbacher FC, die SG Taucha und der BSC Freiberg allesamt um den Klassenerhalt kämpfen, wo letztlich nur eine Mannschaft ins Gras beißen muss, spitzt sich ebenfalls der Kampf um den kommenden Oberliga-Startplatz mächtig zu.

In diesem Fight befindet sich auch der FC Grimma. Hatten die Muldestädter um Trainer Daniel Wohllebe bis zum letzten Samstag alles in der eigenen Hand, musste man diese gute Ausgangsposition nach einem 1:1-Remis bei Stahl Riesa an Top-Favorit Chemie Leipzig abgeben. Die Leutzscher gewannen zeitgleich ihr Auswärtsspiel in Zwickau mit 3:1 und zogen aufgrund des besseren Torverhältnisses an den Grimmaern vorbei (beide 57 Punkte).

Es wird sich auf ein Duell am letzten Spieltag hinauslaufen, da Spitzenreiter Einheit Kamenz (59 Zähler) bereits vor einigen Wochen erklärte, sein eventuelles Oberliga-Startrecht nicht wahrnehmen zu wollen. Die Ausgangslage vor der letzten Runde könnte einfacher kaum sein. Ein Sieg im Heimspiel gegen den VfB Empor Glauchau würde den Aufstieg der BSG Chemie Leipzig bedeuten. Sollten die Grün-Weißen gegen die Westsachsen wie auch immer patzen, müssten die Grimmaer letztlich in ihrem schweren Heimspiel gegen den VfL 05 Hohenstein-Ernstthal (Samstag um 15.00 Uhr im Stadion der Freundschaft) einen Punkt mehr holen als Chemie Leipzig um die Leutzscher noch abfangen zu können.

Deshalb – grau ist alle Theorie – die Wahrheit liegt auf dem Platz. Und da hat Chemie Leipzig vor dem letzten Spieltag die eindeutig bessere Ausgangsposition. Dennoch können die Muldestädter bereits vor Anpfiff des letzten Spiels sehr stolz auf ihre Saison sein, welche ihnen niemand mehr nehmen kann.
Mit dem VfL 05 Hohenstein-Ernstthal stellt sich zum letzten Spieltag eine Mannschaft in Grimma vor, die bereits seit Jahren zum Inventar der Wernesgrüner-Sachsenliga gehört. Im Jahr 2008 ins sächsische Oberhaus aufgestiegen, agieren die Karl-May-Städter seit dieser Zeit ununterbrochen in dieser Spielklasse und sind daraus schon gar nicht mehr wegzudenken.

VfL-Macher Heiko Fröhlich – zugleich Vorstandsvorsitzender und Teammanager – gelingt es seit Jahren immer wieder eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen, welcher es immer wieder gelingt in der Sachsenliga für Furore zu sorgen. Weiterhin werden Jahr für Jahr jedes Mal hoffnungsvolle Talente in den Herrenbereich eingebaut, was die sehr gute Nachwuchsarbeit des VfL (alle drei Großfeld-Nachwuchsmannschaften spielen Landesliga) nur unterstreicht. Dies war natürlich auch in dieser Saison nicht anders. Mit dem Saisonziel 50 Punkte haben die Westsachsen auch in diesem Jahr wieder eine recht ordentliche Serie gespielt, auch wenn man mit 42 Zählern das hoch gesteckte Ziel nicht ganz erreichen konnte. Dennoch hat sich die Elf von Trainer Roy Teubel wiederum im Mittelfeld platziert, was für die neue Saison eine gute Basis sein kann.

Jedoch hat das Team vom Sachsenring beileibe nicht nur junge Akteure in seinen Reihen, sondern auch einige Routiniers, welche seit Jahren das Team führen. An oberster Stelle ist da Sebastian Helbig zu nennen, der sowohl bei Energie Cottbus als auch bei Bayer Leverkusen oder dem 1. FC Köln in der Bundesliga spielte. Neben Helbig halten Akteure wie Thomas Kochte, Marc Benduhn, Kai Enold oder Florian Eggert die Elf zusammen – an diesen Routiniers können sich die jungen Spieler aufrichten. Grundlage für die bisherigen 42 Punkte war die allgegenwärtige Heimstärke. 28 Punkte holte man im heimischen HOT-Sportzentrum bzw. auf dem idyllisch gelegenen Pfaffenberg.

Einzig Chemie Leipzig, Grimma und Pirna-Copitz am letzten Samstag konnten in Hohenstein-Ernstthal Siege verbuchen. Spitzenteams wie Kamenz, Riesa oder Eilenburg verloren bei den Westsachsen allesamt, was viel über die Qualität des Kaders aussagt. Auf des Gegners Plätzen ist man da in dieser Saison nicht ganz so erfolgreich. 14 Spiele, drei Siege, 14 Punkte – das ist die Bilanz der Karl-May-Städter in fremden Gefilden. Prunkstück des VfL ist zweifelsohne ihre Offensivabteilung, wo man mit Benduhn (15 Saisontore) und Roy Blankenburg (10) zwei Klasse-Stürmer in den eigenen Reihen hat.

Für die Grimmaer indes gilt es am letzten Spieltag noch einmal Gas zu geben und den Druck auf Chemie Leipzig noch einmal deutlich werden zu lassen. Man ist sich natürlich über die Schwere der Heimaufgabe Hohenstein-Ernstthal im Klaren, doch geht man durchaus optimistisch an diese Partie heran. Innerhalb der Saison traf man bisher zweimal auf die Westsachsen – beide Spiele konnte der FC Grimma gewinnen. Siegte man im Hinspiel auf dem Kunstrasen im HOT-Sportzentrum mit 1:0, konnten die Muldestädter bereits das Drittrunden-Pokalmatch Anfang September in Grimma knapp mit 4:3 für sich entscheiden. Am vergangenen Wochenende musste man sich in Riesa mit einem Punkt zufriedengeben, welcher nach dem Spielverlauf auch völlig in Ordnung ging.

Somit hat sich die Konstellation vor der letzten Runde für die Wohllebe-Elf geändert. Aus dem wochenlangen Gejagten ist nun der Jäger auf Chemie Leipzig geworden – eine Rolle, welche mit Sicherheit nicht die schlechteste ist, obwohl man es natürlich gern weiterhin in den eigenen Händen gehabt hätte. Doch nun hat die Elf absolut nichts mehr zu verlieren. Der Druck liegt zweifelsohne bei den Leutzschern, die Muldestädter dagegen können frei aufspielen und versuchen ihre Hausaufgaben zu machen. Sollte dies gelingen, kann man gern in den Westen Leipzigs schauen.

Doch eins ist sicher: Egal wie es letztlich ausgeht, die Mannschaft hat bezüglich dieser klasse Saison absoluten Respekt verdient. Personell sieht es ganz gut aus. Definitiv fehlen wird Sebastian Kieback, der seine fünfte Gelbe Karte absitzen muss. Inwiefern sich der Kader zusammensetzt, wird das Abschlusstraining am Freitag entscheiden.

Tom Rietzschel, Teammanager, FC Grimma, Web: http://fc-grimma.de