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Fußball, Saison 2016/17, Sachsen, Landesliga, 2. Spieltag, Spielbericht, FC Grimma – Reichenbacher FC

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Muldestädter mit Steigerung in 2. Spielhälfte / FC Grimma - Reichenbacher FC 3:0 (0:0)

Spielbericht vom 2. Spieltag der Landesliga Sachsen zwischen dem FC Grimma und dem Reichenbacher FC am 27.08.2016, 14.00 Uhr im Stadion der Freundschaft, Grimma

FC Grimma - Reichenbacher FC 3:0 (0:0)
Grimma: Evers – Wagner, Maruhn, Brand, Schabram (ab 76. Kurzbach) – Tröger, Schwarz – Jackisch, Engler, Wiegner (ab 89. Gkouvas) – Jentzsch (ab 78. Radig) – Trainer: Wohllebe
Reichenbach: Hettwer – Pechtl (ab 79. Schwandner), Albert, Particke, Seidel – Petrovics (ab 84. Dathe), Nötzel, Papkalla, Meyer – Dressel, Süß (ab 49. Petzoldt) – Trainer: Färber
Schiedsrichter: Flechtner (Leipzig) – Schiedsrichter-Assistenten: Pirogov (Görlitz), Näther (Haselbachtal) – Tore: 1:0 Jackisch (47.), 2:0 Engler (85.), 3:0 Wiegner (87.) – Gelbe Karten: Maruhn (Meckern – 58.) – Particke (Foulspiel – 29.) – Reservebänke: Bache (Tor), Szepesi – Bößneck (Tor), Franke – Zuschauer: 101 im Stadion der Freundschaft zu Grimma

Grimma. Erstes Heimspiel in der neuen Saison – erster Heimsieg. Nachdem der FC Grimma am vergangenen Wochenende durch einen 3:0 (2:0)-Erfolg beim Landesklassisten ESV Delitzsch die 3. Hauptrunde des Wernesgrüner-Sachsenpokals erreicht hat, war man nun auch am 2. Spieltag der WEKU-Sachsenliga erfolgreich.
Bei drückender Hitze bezwang die Elf von Trainer Daniel Wohllebe daheim den Reichenbacher FC mit 3:0 (0:0), obwohl es in Halbzeit eins überhaupt nicht danach aussah.

Die Gäste aus dem Vogtland hätten zur Pause sicher führen müssen, doch waren sie nicht in die Lage klarste Möglichkeiten zu nutzen. Im zweiten Durchgang agierten die Einheimischen dann etwas besser, der frühe Führungstreffer half dem Team immens. Nichtsdestotrotz blieb das FC-Spiel äußerst unruhig, auch in den zweiten 45 Minuten hatte Reichenbach durchaus Gelegenheiten. Erst in der Schlussphase kehrte aus Sicht der Muldestädter nach einem Doppelschlag Ruhe ein, so dass das Resultat letztlich noch klar wurde.

Im ersten Durchgang hatten die Einheimischen jedoch große Probleme. Man agierte völlig ohne Tempo, kam in der Zweikampfführung in der Regel einen Schritt zu spät und hinterließ im Defensivbereich große Lücken. Zwar hatten die Gastgeber die erste Gelegenheit, als Benjamin Wagner nach einem Eckball von Michel Schwarz knapp am Tor vorbei köpfte (11.), doch insgesamt blieb man in den ersten 45 Minuten weit unter den Erwartungen.

Die Gäste aus Reichenbach rissen absolut keine Bäume aus, doch profitierten sie immer wieder von einer Vielzahl von Grimmaer Ballverlusten im Aufbauspiel. So setzte der regionalliga-erfahrene Dressel das erste Achtungszeichen des RFC, doch zeigte sich Jan Evers im FC-Tor auf der Hut (13.). Die Muldestädter hatten große Mängel im Ballvortrag und im Passspiel, was die Gäste immer wieder aussichtsreich vor das Gehäuse brachte. So lief Süß nach einem blitzschnell vorgetragenen Konter quasi von kurz nach der Mittellinie allein auf Evers zu, doch wie der FC-Kapitän dem gegnerischen Stürmer im Eins-gegen-Eins den Nerv zog und seine Elf vor dem Rückstand bewahrte, war schon stark (18.).

Eigene Torgefahr strahlte die Wohllebe-Elf auch in der Folgezeit kaum aus. Die Ausnahme bildete dabei eine abgefälschte Flanke von Kevin Wiegner, bei der Hettwer im RFC-Gehäuse seine liebe Not hatte (20.). Gefährlicher waren eindeutig die Gäste, die dabei jedoch immer wieder einer Unmenge von Grimmaer Ballverlusten profitierten. So berannte das Duo Meyer – Süß als Nächstes den FC-Kasten und hätten dabei die Vogtländer abermals in Führung bringen müssen, doch warf sich der rechtzeitig zurückgeeilte Robin Brand waghalsig in den Schuss von Süß und verhinderte damit den Grimmaer Rückstand (27.). Wenig später sah Meyer von der linken Seite den mitgelaufenen Süß, doch verfehlte dieser die flache Eingabe nur um Haaresbreite (36.).

Die Einheimischen konnten von Glück reden, dass Reichenbach in Sachen Chancenverwertung derart fahrlässig und schludrig agierte, um nicht in Halbzeit eins bereits hinten zu liegen. Wenige Minuten startete Meyer quasi von der Mittellinie zielstrebig in Richtung FC-Gehäuse, doch fehlte es auch hier beim Torabschluss an der notwenigen Genauigkeit (40.).

Der Grimmaer Auftritt war bis zu diesem Zeitpunkt äußerst pomadig, erst in der Endphase der ersten 45 Minuten wurde man etwas zielstrebiger. Und siehe da, wenn man etwas das Tempo anzog und die Kugel laufen ließ, wurde es prompt gefährlich. Sehr gut von Wiegner vorbereitet, verfehlte Rico Engler aus Nahdistanz hauchzart das lange Eck (42.), nach prima Inszenierung von Wagner strich ein Schuss von Mirko Jentzsch knapp am Tor vorbei (44.).

Glücklicherweise nahm die Elf den Schwung aus der Endphase der ersten Hälfte mit in den zweiten Durchgang. Der Minutenzeiger hatte sich kaum einmal um die eigene Achse gedreht, da schlugen die Muldestädter eiskalt zu. Zwar fand der auf links durchgebrochene Wiegner aus Nahdistanz in Hettwer seinen Meister, doch Christoph Jackisch reagierte am schnellsten und donnerte die auf dem Präsentierteller liegende Kugel ins RFC-Tor – 1:0 (47.).

Dieser Treffer hatte bei den Gästen durchaus Signalwirkung. Nachdem sich Jackisch auf der rechten Seite sehenswert durchsetzen konnte, konnte Wiegner die Kugel aus nächster Tornähe nicht im Gehäuse unterbringen (48.). Reichenbach hatte zunächst Mühe sich von diesem Schock zu erholen. Außer einem Schuss von Dressel, welcher das Tor verfehlte, hatten die Vogtländer in dieser Phase offensiv recht wenig zu bestellen (55.).

Auch wenn das Grimmaer Spiel weiterhin sehr fahrig blieb, gelang durchaus die eine oder Torannäherung. Zunächst setzte Wiegner nach einer Jackisch-Eingabe einen Kopfball über den Querbalken (56.), anschließend zischte ein Distanzschuss von Jackisch, nach vorherigem Diagonalpass von Robert Schabram, hauchzart über das Gebälk (59.). Auch Stoßstürmer Jentzsch hatte mit seinen Torabschlüssen kein Glück – zweimal fehlte es am nötigen Zielwasser (67., 68.).

Nichtsdestotrotz profitierten die Gäste auch weiterhin von einigen Schaltpausen der Muldestädter, wobei zweimal der Ausgleich möglich war. Zunächst steuerte Petrovics von halblinks in Richtung FC-Tor und verzog (76.), wenig später köpfte Meyer eine Dressel-Flanke knapp über den Querbalken (79.).

Reichenbach ließ weiterhin zu viel liegen, die Einheimischen zeigten sich in der Schlussphase diesbezüglich effektiver. Nachdem Schwarz mit einem Schuss an Hettwer scheiterte und der eingewechselte Dennis-Sven Radig den Abpraller aus äußerst spitzem Winkel nicht im Gehäuse unterbringen konnte (81.), machten die Wohllebe-Schützlinge wenig später Nägel mit Köpfen. Nachdem sich Stefan Tröger sehenswert auf der linken Seite durchsetzen konnte und den Ball flach nach innen zog, versenkte Engler die Kugel aus zentraler Position flach zum 2:0 (85.).

Damit waren die Messen gelesen, Reichenbach war geschlagen. Zwei Minuten später setzten die Gastgeber sogar noch einen drauf. Sehr gut von Radig in Szene gesetzt, hakte Wiegner von links im Strafraum geschickt ein und ließ Hettwer mit einem platzierten Schuss ins lange Eck nicht die Spur einer Chance – 3:0 (87.). Letztlich hätten die Einheimischen sogar Tor Nummer vier erzielen müssen. Allein vor Hettwer konnte Engler den Reichenbacher Keeper nicht bezwingen, den abgewehrten Ball drückte Radig artistisch knapp am Tor vorbei (90.).

Fazit: Nach einer enorm grenzwertigen ersten Hälfte, wo man äußerst pomadig und schläfrig agierte, sicherten sich die Gastgeber aufgrund einer Steigerung ihren ersten Saisonsieg. Reichenbach deckte, vor allem in Hälfte eins, die Defensivschwächen der Gastgeber schonungslos auf, doch scheiterten die Vogtländer an der eigenen Chancenverwertung. Nichtsdestotrotz erwiesen sich die Gastgeber im zweiten Durchgang als Truppe, auch wenn weiterhin nicht alles klappen wollte. Dennoch waren die drei Punkte im Grimmaer Lager vor dem Spiel als Ziel ausgegeben worden, was letztlich auch erreicht wurde. Aber natürlich ist weiteres Steigerungspotenzial vorhanden. Man wird innerhalb der Trainingswoche diese Partie auswerten und dann am Samstag um 15.00 Uhr versuchen mit einem Erfolg bei Landesklassist FC Concordia Schneeberg das Achtelfinale des Wernesgrüner-Sachsenpokals zu erreichen.

Tom Rietzschel, Teammanager, FC Grimma, Web: http://fc-grimma.de

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Fußball, Saison 2016/17, Sachsen, Landesliga, 2. Spieltag, Vorbericht, FC Grimma – Reichenbacher FC

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Muldestädter wollen ersten Meisterschaftserfolg / FC Grimma (9.) - Reichenbacher FC (9.)

Vorschau auf den 2. Spieltag der Landesliga Sachsen zwischen FC Grimma und Reichenbacher FC am 27.08.2016, 14.00 Uhr im Stadion der Freundschaft, Grimma

0:0-Unentschieden in der Meisterschaft in Niesky, 3:0-Erfolg im Sachsenpokal in Delitzsch – Sachsenligist FC Grimma hat die ersten beiden Pflichtspiele in der neuen Saison zwar recht ordentlich bestritten, doch zufrieden ist man im Lager der Muldestädter insgesamt noch nicht. Vor allem das Auftakt-Remis beim Aufsteiger FV Eintracht Niesky liegt der Elf von Trainer Daniel Wohllebe noch äußerst schwer im Magen, da man trotz drückender Feldüberlegenheit und einer Vielzahl guter Möglichkeiten letztlich nicht über ein Unentschieden hinauskam.

In Delitzsch passte zwar das Ergebnis, doch wie man insgesamt in Nordsachsen Fußball spielte, war nicht das, was man sich im Vornherein vorstellte. Sowohl in spielerischer Hinsicht als auch in Bezug auf die Chancenverwertung haben die Muldestädter noch einige Reserven, welche es in den kommenden Spielen unbedingt auszuschöpfen gilt. Am besten schon am Wochenende, wenn man gegen den Reichenbacher FC sein erstes Heimspiel in der neuen Saison bestreitet. Der Anstoß erfolgt am Samstag um 14.00 Uhr im heimischen Stadion der Freundschaft.

Um ein Haar hätte man den Reichenbacher FC nur für ein Jahr in der Sachsenliga begrüßen dürfen. So belegten die Vogtländer in der abgelaufenen Saison den letzten Tabellenplatz und wären sportlich wieder zurück in die Landesklasse West gerutscht.

Doch glückliche Umstände halfen dem RFC letztlich die Klasse doch noch halten zu können. Einerseits meldete die Landesklasse Mitte keinen Aufsteiger in die höchste sächsische Spielklasse, andererseits profitierte Reichenbach von den Rückzügen des FSV Zwickau II und des Heidenauer SV. Dadurch blieb der letztjährige Neuling doch noch unverhofft in der Sachsenliga und möchte in dieser Serie dieses vorherige Szenario unbedingt verhindern.

Lange Zeit mit dem BSC Rapid Chemnitz, der SG Taucha und dem BSC Freiberg um den Klassenerhalt kämpfend, leuchtete die Rote Laterne nach 30 Spieltagen in Reichenbach. Ein Grund war mit Sicherheit, dass die Elf insgesamt nur drei Saisonspiele gewinnen konnte. Zwar verlor der RFC mit 16 Partien insgesamt zwar deutlich weniger wie die davor platzierten Teams aus Freiberg (19) oder Taucha (18), doch die Erfolge über Heidenau (2:0), Taucha (4:0) und Freiberg (2:1) waren einfach zu wenig, um sich aus eigener Kraft aus dem Schlamassel zu ziehen.

Auswärts waren die Reichenbacher ohne jeglichen dreifachen Punktgewinn – insgesamt fünf Zähler holte man auf fremden Plätzen. Diesbezüglich konnte auch ein Trainerwechsel im Frühjahr nicht die erwartete Trendwende bringen. Aufstiegstrainer Stefan Persigehl wurde nach einer 0:1-Heimniederlage gegen Hohenstein-Ernstthal abgelöst, der Sportliche Leiter Steffen Hartkopf übernahm zusätzlich das Trainer-Amt.

Gerade noch einmal dem Tod von der Schippe gesprungen, möchten die Vogtländer in dieser Saison vieles besser machen. Hartkopf verließ nach Ende der Serie wieder den Trainerstuhl und verpflichtete mit Ronald Färber einen erfahrenen Mann, der auch schon den VFC Plauen coachte.

Weiterhin war der RFC auf dem Spielermarkt äußerst aktiv. Mit Steffen Vogel und Marcel Dressel kam ein regionalliga-erfahrenes Duo vom VfB Auerbach, Kevin-Pal Petrovics verdiente sich bereits Sporen in Hohenstein-Ernstthal, Marcel Maschke spielte in Plauen ebenfalls Regionalliga.

Dennoch musste man auch einige Leistungsträger ziehen lassen. Mit Ricardo Persigehl verließ ein offensivstarker Akteur den Verein in Richtung Merkur Oelsnitz, Innenverteidiger Moritz Lehnard wechselte zu Aufsteiger Lößnitz, Defensivstratege Sebastian Papkalla kam wie Mittelfeld-Aktivposten Cornelius Gärtner bei Blau-Weiß Leipzig unter, Schlussmann Tom Seyfarth fand beim VfB Empor Glauchau einen neuen Verein.

Ähnlich wie die Grimmaer startete Reichenbach mit einem Remis in der Meisterschaft und einem Sieg im Sachsenpokal. Trennte man sich im Auftaktspiel daheim vom Aufsteiger VfB Zwenkau torlos 0:0, erreichte der RFC durch einen Last-Minute-2:1-Erfolg beim FSV Krostitz die 3. Hauptrunde des Sachsenpokals.

Für den FC Grimma gilt es, sich im Vergleich zu den letzten Partien weiter zu steigern. Hätte man den Auftakt in Niesky aufgrund der sich bietenden Möglichkeiten eigentlich siegreich gestalten müssen, war dies in spielerischer Hinsicht in Delitzsch einfach zu wenig.

Letztlich stimmte aber das Ergebnis, was letztlich den Einzug in die nächste Pokalrunde einbrachte. Dies war das Ziel, was man insgesamt auch souverän erreichte. Dennoch gibt es in allen Mannschaftsteilen durchaus noch Steigerungspotenzial. Zwar ließ man defensiv in beiden Spielen so gut wie nichts zu, doch die eine oder andere Schaltpause gilt es absolut abzustellen. Im Spiel nach vorn ließ man vor allem in Niesky schon einiges durchblicken, doch muss es der Elf insgesamt gelingen, sich zu belohnen.

Nicht allzu oft wird man in Sachsens höchster Spielklasse mit einem blauen Auge davonkommen, wenn man die sich bietenden Möglichkeit fahrlässig liegenlässt. Dafür ist die Staffel insgesamt zu ausgeglichen, alle Mannschaften haben absolut ihre Daseinsberechtigung.

Demzufolge muss man vor dem gegnerischen Tor einfach zielstrebiger agieren und im Torabschluss die nötige Konzentration walten lassen. Doch ist man im Lager der Muldestädter durchaus optimistisch, dass dies in den nächsten Begegnungen besser wird. An die Vogtländer hat man aus der vergangenen Saison durchaus positive Erinnerungen, auch wenn man sich in beiden Spielen durchaus schwer tat.

Im heimischen Stadion der Freundschaft erreichte man zu Serien-Beginn einen knappen 2:1-Arbeitssieg, bei der Schlammschlacht in Reichenbach konnte man im Winter arg ersatzgeschwächt beim 1:1 immerhin einen Zähler entführen.

Personell ist soweit alles an Deck, auch ein Comeback des langzeitverletzten Mirko Dietrich scheint sogar durchaus im Bereich des Möglichen.

Tom Rietzschel, Teammanager, FC Grimma, Web: http://fc-grimma.de

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Fußball, Frauen, Saison 2016/17, Sachsen, Landesliga, Bischofswerdaer FV 08 – RB Leipzig

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Nächster RB-Skandal, diesmal im Frauenfußball: Bischofswerdaer FV 08 - RB Leipzig / BFV nicht angetreten

Offizielle Stellungnahme des Präsidiums des BFV 08 zum Nichtantritt des Landesligaspiels vom 21.08.2016 gegen die Frauen von RB Leipzig

Der Nichtantritt gegen die Frauenmannschaft von RB Leipzig richtet sich nicht gegen die Spielerinnen und auch nicht gegen den Verein.

Der Nichtantritt erfolgte, weil gegen die Leitlinien des DFB, denen sich der Sächsische Fußballverband verpflichtet fühlen sollte und
welche auch die ethischen Grundlagen des Bischofswerdaer Fußballvereins 1908 sind - Respekt und Fairplay - verstoßen wurde.

(1) Die Begründung zur Eingliederung der Spielgemeinschaft LFC 07/RB Leipzig, vorgetragen durch Frau Kühn von RB Leipzig,
war die Grundlage für das Abstimmungsverhalten zur Staffeltagung des SFV. Mit einer ehemaligen B-Spielerin in der Startelf
wurde der Grund, den sieben B-Mädchen von RB Spielpraxis zu gewähren, nicht erfüllt.
Der SFV lässt hier den Vereinen den nötigen Respekt gegenüber vermissen, in dem, trotz Hinweise im Vorfeld durch offene Briefe
mehrerer Vereine, keine klare Stellung bezogen wurde. Durch den Wegfall der Begründung zur Aufnahme in die Landesliga hat
sich eine neue Sachlage ergeben, welche eine erneute Abstimmung notwendig gemacht hätte.

(2) Der BFV 08 unterstützt die Übernahme des Leistungszentrums vom FFV Leipzig durch RB Leipzig. Eine Übernahme der
ersten Frauenmannschaft des FFV Leipzig durch RB Leipzig in der Regionalliga wäre die logische Konsequenz.

Die fast komplette Eingliederung von Spielerinnen mit Erst- und Zweitligaerfahrung in die Landesliga stellt
eine Wettbewerbsverzerrung dar und entspricht in keiner Weise dem Gedanken des Fairplays.

Auch hier ist der SFV seiner Verantwortung allen Vereinen gegenüber für einen sportlich fairen Wettbewerb zu sorgen nicht gerecht geworden.

Das Präsidium des BFV 08, Website: http://www.bfv08.de

 

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Fußball, Saison 2016/17, Sachsen, Landespokal, 2. Runde, Spielbericht, HFC Colditz – Kickers 94 Markkleeberg

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 HFC Colditz raus mit Applaus / HFC Colditz - Kickers 94 Markkleeberg 5:6 n.E. (0:0, 1:1, 1:1)

Spielbericht der 2. Hauptrunde im Wernesgrüner-Sachsenpokal zwischen HFC Colditz (Landesklasse Nord) - Kickers 94 Markkleeberg (Landesliga) am Sonntag, 21.08.2016, 15.00 Uhr auf dem Sportplatz Hausdorf (B176)

Der HFC Colditz spielte mit: Frenzel - Kowalschek, Leonhardt, Mörtlbauer, P. Richter - Jahn, F. Richter, S. Antony (Wächter), Zerbe - Schwibs, Purrucker (Lindner)

Nach einem großartigen Auftritt gegen den höherklassigen Gegner aus Markkleeberg über 120 Minuten und ein Elfmeterschießen belohnten sich die Landesklasse-Kicker des HFC Colditz leider nicht und schieden nach einem denkwürdigen Pokalspiel aus dem Sachsenpokal aus.

Es war kein Klassenunterschied festzustellen an diesem Sonntagnachmittag, der neutrale Beobachter hätte vielleicht sogar in den mutig, gut organisiert und aggressiv auftretenden Colditzer den Landesligisten sehen können. In einem Schlagabtausch auf Augenhöhe versäumten es die Gastgeber jedoch, ihre überraschend zahlreichen Chancen in Tore umzumünzen! Da auch der Gast bei seinen wenigen Gelegenheiten sündigte, ging man mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.

Der zweite Spielabschnitt bot zunächst kaum Neues, Colditz war weiter gut im Spiel und beschäftigte den Landesligisten viel mehr, als dem lieb war. Als man schließlich nach einer Stunde auch noch durch einen schönen Zerbe-Heber in Führung gehen konnte, schienen die Weichen endlich auf Erfolg gestellt zu sein, aber die ansonsten sattelfeste Abwehrreihe zeigte einen Moment der Schwäche und so glich Haufe schon Minuten später wie aus dem Nichts zum 1:1 aus.

Mit Elan und Wucht versuchten die Colditzer weiter, das siegbringende Tor zu erzielen, aber es blieb in Sachen Effektivität vor des Gegners Tor ein eher gebrauchter Tag, in den das Schiedsrichterteam so nach und nach ein wenig Farbe brachte, am Ende standen 3 Gelbe für Colditz und deren 5 für die Markkleeberger, die sich in der Verlängerung noch eine Gelb-Rote leisteten!

Apropos Verlängerung: Die sah nur noch eine Mannschaft am Drücker, und das waren die Colditzer, die allerdings auch die zusätzliche Spielzeit trotz bester Möglichkeiten nicht dazu nutzen konnten, endlich den erlösenden Treffer zu markieren.

Und so kam es wie im Olympia-Finale – die Entscheidung musste vom Elfmeterpunkt fallen, auf den der Schiri durchaus auch schon eher hätte zeigen können, aber auch dieses Glück blieb dem HFC an diesem Tage versagt. Es hatte sich für den Landesligisten aus Markkleeberg entschieden, der sich letztendlich nach einem Fehlschuss der Colditzer mehr als glücklich mit 6:5 nach Elfmeterschießen durchsetzte.

Den Colditzern bleibt neben der vorübergehenden Enttäuschung die Gewissheit, dass sie ein höherklassiges Team im Griff hatten und lediglich vergaßen, ihr Spiel mit den nötigen Toren zu krönen, aber das wird kommen, und dann wird sich diese junge Mannschaft wieder belohnen und Erfolge feiern.

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Jens Richter, Koordinator Öffentlichkeitsarbeit HFC Colditz, http://hfc-colditz.de

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Saison 2016/17, Sachsen, Landespokal, 2. Runde, Spielbericht, Döbelner SC – SSV Markranstädt

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DSC hat sich tapfer gewehrt / Döbelner SC - SSV Markranstädt 4:7 (2:3)

Spielbericht von der 2. Hauptrunde im Landespokal Sachsen zwischen dem Döbelner SC (Landesklasse Nord) und dem SSV Markranstädt (Oberliga Süd) am 20.08.2016, 15.00 Uhr im Gruner-Sportpark, Döbeln

Döbelner SC - SSV Markranstädt 4:7 (2:3)
Döbelner SC: Hampel - Freier, Zimmermann, Böttcher, Bunzel, Lißner, Morgenstern, Banachowicz, Kowalewicz, Vu Duc (53. Berndt), Jentzsch (58. Merdma)
SSV Markranstädt: Hübner - Zott, Werner, Hohlbein (46. Böhmer), Dwars, Hildebrandt, Winkler, Nüchtern, Daubitz (83. Berger), Dünkel, Reichel
Tore: 1:0, 2:0 Bunzel (3., 22.), 1:2, 2:2 Dünkel (28., 40.), 2:3 Hampel (43./Eigentor), 2:4 Winkler (47.), 3:4, 4:4 (48., 73. Bunzel), 4:5 Dünkel, 4:6 Winkler (79./Strafstoß), 4:7 Berger (85.) - Gelb-Rot: Dwars (SSV Markranstädt/50. Unsportlichkeit) - Rot: Freier (Döbelner SC/ 78.Notbremse) - Schiedsrichter: Marcel Böhmer (SV Dittmannsdorf) - Zuschauer: 62

4:7 lautete der Endstand nach dem Pokalspiel zwischen dem Döbelner SC und dem SSV Markranstädt. „Oh, da ging es wohl ins Elfmeterschießen“ werden einige bei dem Ergebnis vermuten. Doch falsch gelegen. Elf Tore in spektakulären 90 Minuten mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten durften die abermals wenig erschienen Zuschauer, 62 an der Zahl, miterleben.

Wer einen verhaltenen Beginn das Döbelner SC erwartete, musste sich beeilen, um seinen Platz einzunehmen. Bereits nach zwei Minute schlug Lukas Morgenstern einen Eckball in den Strafraum, Toni Bunzels Kopfball wurde zur Ecke geklärt. Selbe Aktion, die gleichen Protagonisten. Dieses Mal landete der Kopfball von Toni Bunzel zum Jubel der Döbelner jedoch in den Maschen und es stand nach drei Minuten 1:0.

„Glückstreffer“ dachten sicherlich nicht wenige im Stadion bei der Tatsache, dass der SSV immerhin zwei Ligen höher spielt. Doch davon war über weite Strecken in der Partie nichts zu sehen.

Unbekümmert und mit viel Disziplin bespielte der Gastgeber die Randleipziger erfolgreich und verschaffte sich von Beginn an Respekt. Franz Hampel war der Sieger gegen Arno Dwars, als dieser allein vor ihm stand und den Ausgleichstreffer probierte.

Als dann in der 22. Minute Johann Kowalewicz eine Pass zu Toni Bunzel schlug und dieser zum 2:0 traf, hofften viele auf die Sensation und ein Weiterkommen des Döbelner SC. „Wir haben eine richtig gute Partie abgeliefert und haben guten Fußball gespielt. Leider hat der SSV jeden kleinsten Fehler von uns knallhart bestraft, somit kannst Du gegen einen höherklassigen Gegner nicht gewinnen“, resümierte Trainer Uwe Zimmermann die Partie.

Drei solcher Fehler führten dann binnen 15 Minuten zur Markranstädter Führung. Marc Dünkel erfreute sich dreimal im Strafraum keiner Deckung durch einen Döbelner Spieler und hatte leichtes Spiel. Beim 2:3 hatte er das Glück auf seiner Seite, dass der Ball vom Innenpfosten an den Rücken von Franz Hampel sprang und dieser ins Tor trudelte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte John Winkler nach einem Konter auf 2:4, das Spiel schien entschieden. Doch abschreiben sollte ein Gegner den Döbelner SC niemals, vor allem wenn es nichts zu verlieren hat. Unmittelbar nach Wiederanpfiff gelang Toni Bunzel der Anschlusstreffer.

Anschließend hatte Rene Böttcher Glücksgöttin Fortuna nicht auf seiner Seite, als eine vermeintliche Flanke zum Torschuss wurde und sich hinter den Querbalken senkte, oder aber auch David Banachowicz, der nach einem tollen Lauf über die rechte Seite den Ball nicht richtig erwischte.

Doch einen Döbelner vermochte die Markranstädter Abwehr an diesem Tag gar nicht stellen: Toni Bunzel. Eine herrliche Flanke von Roy Lißner vollendete DSC-Allrounder Bunzel mit seinem vierten Treffer und holte seine Mannschaft zurück ins Spiel (73.).

Zudem spielte der DSC seit der 50. Minute in Überzahl, da Arno Dwars wegen einer Unsportlichkeit die Gelb-Rote Karte sah. Doch die Schützlinge von Holger Krauß ließen sich nie aus der Ruhe bringen und besinnten sich auf ihre Kaltschnäuzigkeit. Marc Dünkel traf in der 77. Minute zur erneuten Führung, kurz darauf gab es einen Elfmeter, den John Winkler sicher verwandelte. Erik Freier hatte seinen Gegenspieler regelwidrig im Strafraum an einer klaren Torchance gehindert und wurde zum Leidwesen der Döbelner, aber dennoch regelkonform, mit glatt Rot vom Platz gestellt. Den Schlusspunkt setzte dann Eric Berger fünf Minuten vor Schluss.

Für die Döbelner Fußballer bleibt die Erkenntnis, dass sie mit einem „Großen“ mithalten können und mit einer großen Disziplin und Zusammenhalt auch in der Lage sind, solche Spiele erfolgreich zu bestreiten. Dies sollte Aufwind für die nächsten Spiele in der Liga geben.

Bericht: S. Lormis, Presse- & Stadionsprecher des Döbelner SC

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Fußball, Saison 2016/17, Sachsen, Landespokal, 2. Runde, Spielbericht, ESV Delitzsch – FC Grimma

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Landesligist Grimma setzt sich gegen die Delitzscher Eisenbahner im Pokal durch / ESV Delitzsch - FC Grimma 0:3 (0:2)

Spielbericht von der 2. Hauptrunde im Wernesgrüner-Sachsenpokal zwischen ESV Delitzsch (Landesklasse Nord) - FC Grimma (Landesliga) am Samstag, 20.08.2016, 15.00 Uhr im Stadion der Eisenbahner, Delitzsch

ESV Delitzsch - FC Grimma 0:3 (0:2)
Delitzsch: Gedigk – Böhlau, Becker, Döhler, Wolff (ab 66. Petersdorf) – B. Hampel (ab 76. Wenzel) – Seebach, Bachmann, Hauschild, Rast – Kaselowsky (ab 83. Voß) – Trainer: Geppert
Grimma: Evers – Schabram (ab 70. Gkouvas), Wagner, Brand, Kurzbach – Tröger, Schwarz – Jackisch, Engler, Wiegner (ab 61. Wiegner) – Jentzsch (ab 86. Maruhn) – Trainer: Wohllebe
Schiedsrichter: Stary (Dresden) – Schiedsrichter-Assistenten: Holfeld (Dresden), Kollmann (Radebeul) – Tore: 0:1, 0:2 Jackisch (32., 44.), 0:3 Engler (82.) – Gelbe Karten: B. Hampel (Foulspiel – 41.), Bachmann (Foulspiel – 51.) – Schabram (Foulspiel – 13.) – Reservebänke: Schulze (Tor) – Bache (Tor) – Zuschauer: 55 im Stadion der Eisenbahner zu Delitzsch

Delitzsch. Sachsenligist FC Grimma hat die 3. Hauptrunde des Wernesgrüner-Sachsenpokals erreicht. Beim Landesklassisten ESV Delitzsch gewann die Mannschaft von Trainer Daniel Wohllebe mit 3:0 (2:0),

Glanzpunkte setzte die Mannschaft dabei jedoch nur äußerst wenige. Letztlich war der Sieg der Muldestädter in Nordsachsen aber absolut verdient, jedoch war die abgelieferte Vorstellung insgesamt ohne Wenn und Aber beileibe nicht das, was man sich für diese Begegnung vornahm. Die Mannschaft besitzt in allen Ebenen deutlich Luft nach oben, was es in den kommenden Wochen unbedingt abzurufen gilt.

Was zählt, ist jedoch der Einzug in die 3. Runde des Sachsenpokals. Damit hat die Elf die überraschende 0:1-Cupniederlage gegen die Delitzscher aus dem Jahr 2013 wieder geradegerückt, auch wenn man insgesamt nicht annähernd das zeigte, was man zu leisten im Stande ist. Dennoch wurde das Primär-Ziel erreicht, was unter dem Strich zählt.

Damit bleiben die Grimmaer im Los-Topf und hoffen in der nächsten Runde auf einen attraktiven Gegner. Der Fokus liegt in der kommenden Woche jedoch wieder auf der Meisterschaft, wo man am Samstag um 14.00 Uhr im heimischen Stadion der Freundschaft den Reichenbacher FC empfängt.

1. Halbzeit

Dabei war frühzeitig das taktische Konzept der Delitzscher zu sehen. Erwartungsgemäß legte der Landesklassist seine Prioritäten auf die Defensivarbeit, überließ den Grimmaern quasi jegliche Spielanteile und wollte mit Nadelstichen immer wieder für Gefahr vor dem FC-Gehäuse sorgen.

So waren die Gäste von Beginn an spielbestimmend, doch agierte man im Spiel nach vorn äußerst fehlerhaft. Zwar standen die Eisenbahner kompakt in der Defensive, doch fehlte es dem Sachsenligisten einfach an den Mitteln um diesen Defensivverbund aushebeln zu können.

Daher waren zwingende Grimmaer Tormöglichkeiten in der Anfangsphase an einer Hand abzuzählen. Nach einer Flanke von Rico Engler scheiterte Mirko Jentzsch per Kopf an Gedigk im Delitzscher Gehäuse (6.), nach gutem Seitenwechsel von Robert Schabram strich ein Schuss von Kevin Wiegner knapp am Tor vorbei (16.).

Ansonsten spielte sich das Spielgeschehen zwar hauptsächlich in der Delitzscher Hälfte ab, doch war das Tempo der Muldestädter einfach viel zu niedrig, um die Gastgeber ernsthaft in Gefahr zu bringen. Des Weiteren wurden viel zu oft lange Bälle eingestreut, mit welchen der ESV-

Hintermannschaft ebenfalls nicht beizukommen war. Wenn man einfach mal versuchte schnell, direkt und zielstrebig nach vorn zu spielen, wurde es prompt gefährlich. Zu sehen war dies beim Grimmaer Führungstreffer, als Christoph Jackisch sehr gut von Engler in Szene gesetzt wurde und Gedigk mit einem Schuss unter die Querlatte überwand – 0:1 (32.).

Sequenzen später hätten die Gäste dann sofort nachlegen können, doch fand Jentzsch nach einer Engler-Flanke abermals in Gedigk seinen Meister (33.). In dieser Phase spielte man etwas gefälliger nach vorn, so dass sich prompt Möglichkeiten ergaben. Nach einem Jackisch-Querpass säbelte der völlig freistehende und einschussbereite Wiegner gänzlich überhastet über den Ball (35.), bei einem Engler-Schuss fehlten die berühmten Zentimeter (42.).

Dennoch gelang es den Gastgebern immer wieder den Spielfluss der Muldestädter zu zerstören, da diese im Ballvortrag weiterhin sehr fehlerhaft blieben. Zwingende Offensivaktionen hatten die Einheimischen kaum, einmal wurde es jedoch gefährlich.

Nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Grimmaer Strafraum kam Kaselowsky in eine äußerst vielversprechende Schussposition, doch zeigte sich Kapitän Jan Evers im FC-Gehäuse auf dem Posten (34.).

Besser machte es dagegen der Favorit, dem es vor der Pause gelang nachzulegen. Eine Flanke von Robert Schabram fand Jackisch am zweiten Pfosten, welcher Gedigk mit einem Schuss ins kurze Eck überwand – 0:2 (44.).

2. Halbzeit

Auch in den zweiten 45 Minuten änderte sich insgesamt recht wenig. Grimma mit großer Spielkontrolle, wenngleich im Ballvortrag weiterhin viel zu fehlerhaft und fahrig,

Delitzsch mit großem Kampfgeist und weiterhin äußerst diszipliniert. Und wenige Minuten nach Wiederanpfiff hatten die Nordsachsen sogar die Riesenmöglichkeit zum Anschlusstreffer. Nach einer Eingabe von Rast hätte Hauschild aus Nahdistanz per Kopf verkürzen müssen, doch bugsierte er das Streitobjekt über den Querbalken (49.).

Auf der Gegenseite setzte Jackisch den rechtzeitig startenden Wiegner in Szene, doch reagierte Gedigk hier per Fußparade blitzschnell (57.). Doch das war es schon, was sich die Gäste an Gelegenheiten herausspielen konnten.

Immer wieder rannte man sich in der gegnerischen Hälfte fest und verzettelte sich in Einzelaktionen, anstatt die Kugel laufen zu lassen. Weiterhin blieb das Tempo deutlich zu niedrig, viel zu oft agierte man quasi aus dem Stand. Spielerisch haben die Wohllebe-Schützlinge schon weit besser agiert, die Ballverlust-Quote war in dieser Partie einfach viel zu hoch.

Glücklicherweise konnten die Einheimischen von der pomadigen Grimmaer Spielweise nicht profitieren. Dies zeigte sich, als Seebach nach einem Delitzscher Konter von halbrechts allein auf Evers zulief, der Grimmaer Schlussmann dieses Eins-gegen-Eins-Duell jedoch für sich entscheiden konnte (80.).

Ein verheerender FC-Ballverlust kurz in der gegnerischen Hälfte hatte diese Möglichkeit der Gastgeber eingeleitet. Erst gegen Ende deuteten die Gäste nochmals ihre Gefährlichkeit an, nachdem man mit dem dritten Treffer für die endgültige Entscheidung sorgte. Engler zog von der rechten Seite nach innen und ließ Gedigk mit einem überlegten Schlenzer keine Abwehrchance – 0:3 (82.).

Im Anschluss daran war der Widerstand der Delitzscher gebrochen, die Gäste hatten nun leichtes Spiel. Besagter Engler hätte wenige Minuten später den Doppelpack schnüren müssen, als er allein auf das ESV-Tor zulief, die Kugel jedoch über den Querbalken drosch (85.).

Gegen Ende war die Gelegenheit das Ergebnis weiter anwachsen zu lassen durchaus gegeben. So verfehlte Jackisch mit einem Schuss ebenso knapp das Ziel wie wenig später ein Kopfball des eingewechselten Stefan Maruhn, welcher per Flanke von Engler bedient wurde (88., 89.).

Fazit

Ziel erreicht – die 3. Hauptrunde des Wernesgrüner-Sachsenpokals findet mit dem FC Grimma statt. Dennoch war viel zu viel Krampf und Leerlauf im Spiel, ein Ruhmesblatt sieht anders aus. Nichtsdestotrotz war das Weiterkommen des Sachsenligisten letztlich vollends verdient. Kompliment an die Delitzscher, die sich insgesamt sehr tapfer wehrten.

Tom Rietzschel, Teammanager, FC Grimma, Web: http://fc-grimma.de

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Pressemitteilung, 1. FC Lok Leipzig, Mediplus+ übernimmt Medizinische Betreuung bei Lok

Pressemitteilung des 1. FC Lokomotive Leipzig
Neue medizinische Betreuung in Probstheida / Mediplus+ übernimmt bei der Loksche

Offizielle Pressemitteilung der 1. FC Lokomotive Leipzig Spielbetriebsgesellschaft mbH Nummer 27 vom 20. August 2016

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und in genau dieser Zeit müssen verletzte und angeschlagene Spieler schnell wieder fit werden. Hierfür bedarf es professioneller, medizinischer Unterstützung, einer ganzheitlichen Betreuung und Behandlung.

Seit Anfang August übernimmt dies die Leipziger Praxisklinik MEDIPLUS+ aus der Eisenbahnstraße 1 für den 1. FC Lokomotive Leipzig.
Klinik-Chef und Unfallchirurg Dr. med. Göran Wild zum neuen Engagement beim FCL: "Meine Frau Damaris Illgen-Wild und ich freuen uns mit unserem Team der Praxisklinik und Physiotherapie Mediplus den erfolgreichen Weg von Lok Leipzig mit unserer langjährigen medizinischen-physiotherapeutischen Erfahrung im Bereich der Sportbetreuung zu unterstützen."

Aufsichtsratschef Olaf Winkler: "Wir sind sehr glücklich darüber, dass unsere Gespräche mit Mediplus+ erfolgreich waren und wir mit der Praxisklinik eine Zusammenarbeit besiegeln konnten. Gerade im leistungsorientierten Sport ist eine professionelle medizinische Betreuung unabdingbar."

Physiotherapeut "Zimbo" Zimmermann: "Ich freue mich sehr auf die neue Zusammenarbeit mit der Mediplus+. Die Klinik wird uns mit ihrer qualifizierten Erfahrung sehr gut unterstützen können."

Presse, Martin Mieth, Geschäftsführer 1. FC Lokomotive Leipzig Spielbetriebsgesellschaft mbH