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Fußball, Frauen, Saison 2016/17, Sachsen, Landesliga, Bischofswerdaer FV 08 – RB Leipzig

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Nächster RB-Skandal, diesmal im Frauenfußball: Bischofswerdaer FV 08 - RB Leipzig / BFV nicht angetreten

Offizielle Stellungnahme des Präsidiums des BFV 08 zum Nichtantritt des Landesligaspiels vom 21.08.2016 gegen die Frauen von RB Leipzig

Der Nichtantritt gegen die Frauenmannschaft von RB Leipzig richtet sich nicht gegen die Spielerinnen und auch nicht gegen den Verein.

Der Nichtantritt erfolgte, weil gegen die Leitlinien des DFB, denen sich der Sächsische Fußballverband verpflichtet fühlen sollte und
welche auch die ethischen Grundlagen des Bischofswerdaer Fußballvereins 1908 sind - Respekt und Fairplay - verstoßen wurde.

(1) Die Begründung zur Eingliederung der Spielgemeinschaft LFC 07/RB Leipzig, vorgetragen durch Frau Kühn von RB Leipzig,
war die Grundlage für das Abstimmungsverhalten zur Staffeltagung des SFV. Mit einer ehemaligen B-Spielerin in der Startelf
wurde der Grund, den sieben B-Mädchen von RB Spielpraxis zu gewähren, nicht erfüllt.
Der SFV lässt hier den Vereinen den nötigen Respekt gegenüber vermissen, in dem, trotz Hinweise im Vorfeld durch offene Briefe
mehrerer Vereine, keine klare Stellung bezogen wurde. Durch den Wegfall der Begründung zur Aufnahme in die Landesliga hat
sich eine neue Sachlage ergeben, welche eine erneute Abstimmung notwendig gemacht hätte.

(2) Der BFV 08 unterstützt die Übernahme des Leistungszentrums vom FFV Leipzig durch RB Leipzig. Eine Übernahme der
ersten Frauenmannschaft des FFV Leipzig durch RB Leipzig in der Regionalliga wäre die logische Konsequenz.

Die fast komplette Eingliederung von Spielerinnen mit Erst- und Zweitligaerfahrung in die Landesliga stellt
eine Wettbewerbsverzerrung dar und entspricht in keiner Weise dem Gedanken des Fairplays.

Auch hier ist der SFV seiner Verantwortung allen Vereinen gegenüber für einen sportlich fairen Wettbewerb zu sorgen nicht gerecht geworden.

Das Präsidium des BFV 08, Website: http://www.bfv08.de

 

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Fußball, Saison 2016/17, Sachsen, Landespokal, 2. Runde, Spielbericht, HFC Colditz – Kickers 94 Markkleeberg

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 HFC Colditz raus mit Applaus / HFC Colditz - Kickers 94 Markkleeberg 5:6 n.E. (0:0, 1:1, 1:1)

Spielbericht der 2. Hauptrunde im Wernesgrüner-Sachsenpokal zwischen HFC Colditz (Landesklasse Nord) - Kickers 94 Markkleeberg (Landesliga) am Sonntag, 21.08.2016, 15.00 Uhr auf dem Sportplatz Hausdorf (B176)

Der HFC Colditz spielte mit: Frenzel - Kowalschek, Leonhardt, Mörtlbauer, P. Richter - Jahn, F. Richter, S. Antony (Wächter), Zerbe - Schwibs, Purrucker (Lindner)

Nach einem großartigen Auftritt gegen den höherklassigen Gegner aus Markkleeberg über 120 Minuten und ein Elfmeterschießen belohnten sich die Landesklasse-Kicker des HFC Colditz leider nicht und schieden nach einem denkwürdigen Pokalspiel aus dem Sachsenpokal aus.

Es war kein Klassenunterschied festzustellen an diesem Sonntagnachmittag, der neutrale Beobachter hätte vielleicht sogar in den mutig, gut organisiert und aggressiv auftretenden Colditzer den Landesligisten sehen können. In einem Schlagabtausch auf Augenhöhe versäumten es die Gastgeber jedoch, ihre überraschend zahlreichen Chancen in Tore umzumünzen! Da auch der Gast bei seinen wenigen Gelegenheiten sündigte, ging man mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.

Der zweite Spielabschnitt bot zunächst kaum Neues, Colditz war weiter gut im Spiel und beschäftigte den Landesligisten viel mehr, als dem lieb war. Als man schließlich nach einer Stunde auch noch durch einen schönen Zerbe-Heber in Führung gehen konnte, schienen die Weichen endlich auf Erfolg gestellt zu sein, aber die ansonsten sattelfeste Abwehrreihe zeigte einen Moment der Schwäche und so glich Haufe schon Minuten später wie aus dem Nichts zum 1:1 aus.

Mit Elan und Wucht versuchten die Colditzer weiter, das siegbringende Tor zu erzielen, aber es blieb in Sachen Effektivität vor des Gegners Tor ein eher gebrauchter Tag, in den das Schiedsrichterteam so nach und nach ein wenig Farbe brachte, am Ende standen 3 Gelbe für Colditz und deren 5 für die Markkleeberger, die sich in der Verlängerung noch eine Gelb-Rote leisteten!

Apropos Verlängerung: Die sah nur noch eine Mannschaft am Drücker, und das waren die Colditzer, die allerdings auch die zusätzliche Spielzeit trotz bester Möglichkeiten nicht dazu nutzen konnten, endlich den erlösenden Treffer zu markieren.

Und so kam es wie im Olympia-Finale – die Entscheidung musste vom Elfmeterpunkt fallen, auf den der Schiri durchaus auch schon eher hätte zeigen können, aber auch dieses Glück blieb dem HFC an diesem Tage versagt. Es hatte sich für den Landesligisten aus Markkleeberg entschieden, der sich letztendlich nach einem Fehlschuss der Colditzer mehr als glücklich mit 6:5 nach Elfmeterschießen durchsetzte.

Den Colditzern bleibt neben der vorübergehenden Enttäuschung die Gewissheit, dass sie ein höherklassiges Team im Griff hatten und lediglich vergaßen, ihr Spiel mit den nötigen Toren zu krönen, aber das wird kommen, und dann wird sich diese junge Mannschaft wieder belohnen und Erfolge feiern.

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Jens Richter, Koordinator Öffentlichkeitsarbeit HFC Colditz, http://hfc-colditz.de

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Saison 2016/17, Sachsen, Landespokal, 2. Runde, Spielbericht, Döbelner SC – SSV Markranstädt

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DSC hat sich tapfer gewehrt / Döbelner SC - SSV Markranstädt 4:7 (2:3)

Spielbericht von der 2. Hauptrunde im Landespokal Sachsen zwischen dem Döbelner SC (Landesklasse Nord) und dem SSV Markranstädt (Oberliga Süd) am 20.08.2016, 15.00 Uhr im Gruner-Sportpark, Döbeln

Döbelner SC - SSV Markranstädt 4:7 (2:3)
Döbelner SC: Hampel - Freier, Zimmermann, Böttcher, Bunzel, Lißner, Morgenstern, Banachowicz, Kowalewicz, Vu Duc (53. Berndt), Jentzsch (58. Merdma)
SSV Markranstädt: Hübner - Zott, Werner, Hohlbein (46. Böhmer), Dwars, Hildebrandt, Winkler, Nüchtern, Daubitz (83. Berger), Dünkel, Reichel
Tore: 1:0, 2:0 Bunzel (3., 22.), 1:2, 2:2 Dünkel (28., 40.), 2:3 Hampel (43./Eigentor), 2:4 Winkler (47.), 3:4, 4:4 (48., 73. Bunzel), 4:5 Dünkel, 4:6 Winkler (79./Strafstoß), 4:7 Berger (85.) - Gelb-Rot: Dwars (SSV Markranstädt/50. Unsportlichkeit) - Rot: Freier (Döbelner SC/ 78.Notbremse) - Schiedsrichter: Marcel Böhmer (SV Dittmannsdorf) - Zuschauer: 62

4:7 lautete der Endstand nach dem Pokalspiel zwischen dem Döbelner SC und dem SSV Markranstädt. „Oh, da ging es wohl ins Elfmeterschießen“ werden einige bei dem Ergebnis vermuten. Doch falsch gelegen. Elf Tore in spektakulären 90 Minuten mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten durften die abermals wenig erschienen Zuschauer, 62 an der Zahl, miterleben.

Wer einen verhaltenen Beginn das Döbelner SC erwartete, musste sich beeilen, um seinen Platz einzunehmen. Bereits nach zwei Minute schlug Lukas Morgenstern einen Eckball in den Strafraum, Toni Bunzels Kopfball wurde zur Ecke geklärt. Selbe Aktion, die gleichen Protagonisten. Dieses Mal landete der Kopfball von Toni Bunzel zum Jubel der Döbelner jedoch in den Maschen und es stand nach drei Minuten 1:0.

„Glückstreffer“ dachten sicherlich nicht wenige im Stadion bei der Tatsache, dass der SSV immerhin zwei Ligen höher spielt. Doch davon war über weite Strecken in der Partie nichts zu sehen.

Unbekümmert und mit viel Disziplin bespielte der Gastgeber die Randleipziger erfolgreich und verschaffte sich von Beginn an Respekt. Franz Hampel war der Sieger gegen Arno Dwars, als dieser allein vor ihm stand und den Ausgleichstreffer probierte.

Als dann in der 22. Minute Johann Kowalewicz eine Pass zu Toni Bunzel schlug und dieser zum 2:0 traf, hofften viele auf die Sensation und ein Weiterkommen des Döbelner SC. „Wir haben eine richtig gute Partie abgeliefert und haben guten Fußball gespielt. Leider hat der SSV jeden kleinsten Fehler von uns knallhart bestraft, somit kannst Du gegen einen höherklassigen Gegner nicht gewinnen“, resümierte Trainer Uwe Zimmermann die Partie.

Drei solcher Fehler führten dann binnen 15 Minuten zur Markranstädter Führung. Marc Dünkel erfreute sich dreimal im Strafraum keiner Deckung durch einen Döbelner Spieler und hatte leichtes Spiel. Beim 2:3 hatte er das Glück auf seiner Seite, dass der Ball vom Innenpfosten an den Rücken von Franz Hampel sprang und dieser ins Tor trudelte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte John Winkler nach einem Konter auf 2:4, das Spiel schien entschieden. Doch abschreiben sollte ein Gegner den Döbelner SC niemals, vor allem wenn es nichts zu verlieren hat. Unmittelbar nach Wiederanpfiff gelang Toni Bunzel der Anschlusstreffer.

Anschließend hatte Rene Böttcher Glücksgöttin Fortuna nicht auf seiner Seite, als eine vermeintliche Flanke zum Torschuss wurde und sich hinter den Querbalken senkte, oder aber auch David Banachowicz, der nach einem tollen Lauf über die rechte Seite den Ball nicht richtig erwischte.

Doch einen Döbelner vermochte die Markranstädter Abwehr an diesem Tag gar nicht stellen: Toni Bunzel. Eine herrliche Flanke von Roy Lißner vollendete DSC-Allrounder Bunzel mit seinem vierten Treffer und holte seine Mannschaft zurück ins Spiel (73.).

Zudem spielte der DSC seit der 50. Minute in Überzahl, da Arno Dwars wegen einer Unsportlichkeit die Gelb-Rote Karte sah. Doch die Schützlinge von Holger Krauß ließen sich nie aus der Ruhe bringen und besinnten sich auf ihre Kaltschnäuzigkeit. Marc Dünkel traf in der 77. Minute zur erneuten Führung, kurz darauf gab es einen Elfmeter, den John Winkler sicher verwandelte. Erik Freier hatte seinen Gegenspieler regelwidrig im Strafraum an einer klaren Torchance gehindert und wurde zum Leidwesen der Döbelner, aber dennoch regelkonform, mit glatt Rot vom Platz gestellt. Den Schlusspunkt setzte dann Eric Berger fünf Minuten vor Schluss.

Für die Döbelner Fußballer bleibt die Erkenntnis, dass sie mit einem „Großen“ mithalten können und mit einer großen Disziplin und Zusammenhalt auch in der Lage sind, solche Spiele erfolgreich zu bestreiten. Dies sollte Aufwind für die nächsten Spiele in der Liga geben.

Bericht: S. Lormis, Presse- & Stadionsprecher des Döbelner SC

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Fußball, Saison 2016/17, Sachsen, Landespokal, 2. Runde, Spielbericht, ESV Delitzsch – FC Grimma

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Landesligist Grimma setzt sich gegen die Delitzscher Eisenbahner im Pokal durch / ESV Delitzsch - FC Grimma 0:3 (0:2)

Spielbericht von der 2. Hauptrunde im Wernesgrüner-Sachsenpokal zwischen ESV Delitzsch (Landesklasse Nord) - FC Grimma (Landesliga) am Samstag, 20.08.2016, 15.00 Uhr im Stadion der Eisenbahner, Delitzsch

ESV Delitzsch - FC Grimma 0:3 (0:2)
Delitzsch: Gedigk – Böhlau, Becker, Döhler, Wolff (ab 66. Petersdorf) – B. Hampel (ab 76. Wenzel) – Seebach, Bachmann, Hauschild, Rast – Kaselowsky (ab 83. Voß) – Trainer: Geppert
Grimma: Evers – Schabram (ab 70. Gkouvas), Wagner, Brand, Kurzbach – Tröger, Schwarz – Jackisch, Engler, Wiegner (ab 61. Wiegner) – Jentzsch (ab 86. Maruhn) – Trainer: Wohllebe
Schiedsrichter: Stary (Dresden) – Schiedsrichter-Assistenten: Holfeld (Dresden), Kollmann (Radebeul) – Tore: 0:1, 0:2 Jackisch (32., 44.), 0:3 Engler (82.) – Gelbe Karten: B. Hampel (Foulspiel – 41.), Bachmann (Foulspiel – 51.) – Schabram (Foulspiel – 13.) – Reservebänke: Schulze (Tor) – Bache (Tor) – Zuschauer: 55 im Stadion der Eisenbahner zu Delitzsch

Delitzsch. Sachsenligist FC Grimma hat die 3. Hauptrunde des Wernesgrüner-Sachsenpokals erreicht. Beim Landesklassisten ESV Delitzsch gewann die Mannschaft von Trainer Daniel Wohllebe mit 3:0 (2:0),

Glanzpunkte setzte die Mannschaft dabei jedoch nur äußerst wenige. Letztlich war der Sieg der Muldestädter in Nordsachsen aber absolut verdient, jedoch war die abgelieferte Vorstellung insgesamt ohne Wenn und Aber beileibe nicht das, was man sich für diese Begegnung vornahm. Die Mannschaft besitzt in allen Ebenen deutlich Luft nach oben, was es in den kommenden Wochen unbedingt abzurufen gilt.

Was zählt, ist jedoch der Einzug in die 3. Runde des Sachsenpokals. Damit hat die Elf die überraschende 0:1-Cupniederlage gegen die Delitzscher aus dem Jahr 2013 wieder geradegerückt, auch wenn man insgesamt nicht annähernd das zeigte, was man zu leisten im Stande ist. Dennoch wurde das Primär-Ziel erreicht, was unter dem Strich zählt.

Damit bleiben die Grimmaer im Los-Topf und hoffen in der nächsten Runde auf einen attraktiven Gegner. Der Fokus liegt in der kommenden Woche jedoch wieder auf der Meisterschaft, wo man am Samstag um 14.00 Uhr im heimischen Stadion der Freundschaft den Reichenbacher FC empfängt.

1. Halbzeit

Dabei war frühzeitig das taktische Konzept der Delitzscher zu sehen. Erwartungsgemäß legte der Landesklassist seine Prioritäten auf die Defensivarbeit, überließ den Grimmaern quasi jegliche Spielanteile und wollte mit Nadelstichen immer wieder für Gefahr vor dem FC-Gehäuse sorgen.

So waren die Gäste von Beginn an spielbestimmend, doch agierte man im Spiel nach vorn äußerst fehlerhaft. Zwar standen die Eisenbahner kompakt in der Defensive, doch fehlte es dem Sachsenligisten einfach an den Mitteln um diesen Defensivverbund aushebeln zu können.

Daher waren zwingende Grimmaer Tormöglichkeiten in der Anfangsphase an einer Hand abzuzählen. Nach einer Flanke von Rico Engler scheiterte Mirko Jentzsch per Kopf an Gedigk im Delitzscher Gehäuse (6.), nach gutem Seitenwechsel von Robert Schabram strich ein Schuss von Kevin Wiegner knapp am Tor vorbei (16.).

Ansonsten spielte sich das Spielgeschehen zwar hauptsächlich in der Delitzscher Hälfte ab, doch war das Tempo der Muldestädter einfach viel zu niedrig, um die Gastgeber ernsthaft in Gefahr zu bringen. Des Weiteren wurden viel zu oft lange Bälle eingestreut, mit welchen der ESV-

Hintermannschaft ebenfalls nicht beizukommen war. Wenn man einfach mal versuchte schnell, direkt und zielstrebig nach vorn zu spielen, wurde es prompt gefährlich. Zu sehen war dies beim Grimmaer Führungstreffer, als Christoph Jackisch sehr gut von Engler in Szene gesetzt wurde und Gedigk mit einem Schuss unter die Querlatte überwand – 0:1 (32.).

Sequenzen später hätten die Gäste dann sofort nachlegen können, doch fand Jentzsch nach einer Engler-Flanke abermals in Gedigk seinen Meister (33.). In dieser Phase spielte man etwas gefälliger nach vorn, so dass sich prompt Möglichkeiten ergaben. Nach einem Jackisch-Querpass säbelte der völlig freistehende und einschussbereite Wiegner gänzlich überhastet über den Ball (35.), bei einem Engler-Schuss fehlten die berühmten Zentimeter (42.).

Dennoch gelang es den Gastgebern immer wieder den Spielfluss der Muldestädter zu zerstören, da diese im Ballvortrag weiterhin sehr fehlerhaft blieben. Zwingende Offensivaktionen hatten die Einheimischen kaum, einmal wurde es jedoch gefährlich.

Nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Grimmaer Strafraum kam Kaselowsky in eine äußerst vielversprechende Schussposition, doch zeigte sich Kapitän Jan Evers im FC-Gehäuse auf dem Posten (34.).

Besser machte es dagegen der Favorit, dem es vor der Pause gelang nachzulegen. Eine Flanke von Robert Schabram fand Jackisch am zweiten Pfosten, welcher Gedigk mit einem Schuss ins kurze Eck überwand – 0:2 (44.).

2. Halbzeit

Auch in den zweiten 45 Minuten änderte sich insgesamt recht wenig. Grimma mit großer Spielkontrolle, wenngleich im Ballvortrag weiterhin viel zu fehlerhaft und fahrig,

Delitzsch mit großem Kampfgeist und weiterhin äußerst diszipliniert. Und wenige Minuten nach Wiederanpfiff hatten die Nordsachsen sogar die Riesenmöglichkeit zum Anschlusstreffer. Nach einer Eingabe von Rast hätte Hauschild aus Nahdistanz per Kopf verkürzen müssen, doch bugsierte er das Streitobjekt über den Querbalken (49.).

Auf der Gegenseite setzte Jackisch den rechtzeitig startenden Wiegner in Szene, doch reagierte Gedigk hier per Fußparade blitzschnell (57.). Doch das war es schon, was sich die Gäste an Gelegenheiten herausspielen konnten.

Immer wieder rannte man sich in der gegnerischen Hälfte fest und verzettelte sich in Einzelaktionen, anstatt die Kugel laufen zu lassen. Weiterhin blieb das Tempo deutlich zu niedrig, viel zu oft agierte man quasi aus dem Stand. Spielerisch haben die Wohllebe-Schützlinge schon weit besser agiert, die Ballverlust-Quote war in dieser Partie einfach viel zu hoch.

Glücklicherweise konnten die Einheimischen von der pomadigen Grimmaer Spielweise nicht profitieren. Dies zeigte sich, als Seebach nach einem Delitzscher Konter von halbrechts allein auf Evers zulief, der Grimmaer Schlussmann dieses Eins-gegen-Eins-Duell jedoch für sich entscheiden konnte (80.).

Ein verheerender FC-Ballverlust kurz in der gegnerischen Hälfte hatte diese Möglichkeit der Gastgeber eingeleitet. Erst gegen Ende deuteten die Gäste nochmals ihre Gefährlichkeit an, nachdem man mit dem dritten Treffer für die endgültige Entscheidung sorgte. Engler zog von der rechten Seite nach innen und ließ Gedigk mit einem überlegten Schlenzer keine Abwehrchance – 0:3 (82.).

Im Anschluss daran war der Widerstand der Delitzscher gebrochen, die Gäste hatten nun leichtes Spiel. Besagter Engler hätte wenige Minuten später den Doppelpack schnüren müssen, als er allein auf das ESV-Tor zulief, die Kugel jedoch über den Querbalken drosch (85.).

Gegen Ende war die Gelegenheit das Ergebnis weiter anwachsen zu lassen durchaus gegeben. So verfehlte Jackisch mit einem Schuss ebenso knapp das Ziel wie wenig später ein Kopfball des eingewechselten Stefan Maruhn, welcher per Flanke von Engler bedient wurde (88., 89.).

Fazit

Ziel erreicht – die 3. Hauptrunde des Wernesgrüner-Sachsenpokals findet mit dem FC Grimma statt. Dennoch war viel zu viel Krampf und Leerlauf im Spiel, ein Ruhmesblatt sieht anders aus. Nichtsdestotrotz war das Weiterkommen des Sachsenligisten letztlich vollends verdient. Kompliment an die Delitzscher, die sich insgesamt sehr tapfer wehrten.

Tom Rietzschel, Teammanager, FC Grimma, Web: http://fc-grimma.de

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Pressemitteilung, 1. FC Lok Leipzig, Mediplus+ übernimmt Medizinische Betreuung bei Lok

Pressemitteilung des 1. FC Lokomotive Leipzig
Neue medizinische Betreuung in Probstheida / Mediplus+ übernimmt bei der Loksche

Offizielle Pressemitteilung der 1. FC Lokomotive Leipzig Spielbetriebsgesellschaft mbH Nummer 27 vom 20. August 2016

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und in genau dieser Zeit müssen verletzte und angeschlagene Spieler schnell wieder fit werden. Hierfür bedarf es professioneller, medizinischer Unterstützung, einer ganzheitlichen Betreuung und Behandlung.

Seit Anfang August übernimmt dies die Leipziger Praxisklinik MEDIPLUS+ aus der Eisenbahnstraße 1 für den 1. FC Lokomotive Leipzig.
Klinik-Chef und Unfallchirurg Dr. med. Göran Wild zum neuen Engagement beim FCL: "Meine Frau Damaris Illgen-Wild und ich freuen uns mit unserem Team der Praxisklinik und Physiotherapie Mediplus den erfolgreichen Weg von Lok Leipzig mit unserer langjährigen medizinischen-physiotherapeutischen Erfahrung im Bereich der Sportbetreuung zu unterstützen."

Aufsichtsratschef Olaf Winkler: "Wir sind sehr glücklich darüber, dass unsere Gespräche mit Mediplus+ erfolgreich waren und wir mit der Praxisklinik eine Zusammenarbeit besiegeln konnten. Gerade im leistungsorientierten Sport ist eine professionelle medizinische Betreuung unabdingbar."

Physiotherapeut "Zimbo" Zimmermann: "Ich freue mich sehr auf die neue Zusammenarbeit mit der Mediplus+. Die Klinik wird uns mit ihrer qualifizierten Erfahrung sehr gut unterstützen können."

Presse, Martin Mieth, Geschäftsführer 1. FC Lokomotive Leipzig Spielbetriebsgesellschaft mbH

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Fußball, Saison 2016/17, Sachsen, Landespokal, 2. Runde, Vorbericht, ESV Delitzsch – FC Grimma

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Muldestädter als Landesligist favorisiert / ESV Delitzsch - FC Grimma

Vorschau auf 2. Hauptrunde im Wernesgrüner-Sachsenpokal zwischen ESV Delitzsch (Landesklasse Nord) - FC Grimma (Landesliga) am Samstag, 20.08.2016, 15.00 Uhr im Stadion der Eisenbahner, Delitzsch

0:0 zum Sachsenliga-Auftakt beim Neuling FV Eintracht Niesky – die Enttäuschung in den Reihen des FC Grimma am letzten Sonntag war einigen doch anzusehen. War man in Ostsachsen über die kompletten 90 Minuten die klar bessere Mannschaft und erarbeitete sich ein großes Chancenplus – doch belohnen tat sich die Elf von Trainer Daniel Wohllebe letztlich dafür leider nicht.

Jedoch sollte man hierbei die Ursachen bei sich selbst suchen. Man agierte viel zu fahrlässig und unkonzentriert vor dem gegnerischen Tor, so dass man sich letztlich nicht beklagen brauchte.

Wer kein Treffer erzielt, kann auch kein Spiel gewinnen. Defensiv stand man beim Aufsteiger äußerst sicher, doch nur in Sachen Chancenverwertung klemmte arg die Säge. Dies soll am Wochenende anders werden, wenn man in der 2. Hauptrunde des Wernesgrüner-Sachsenpokals beim Landesklassisten ESV Delitzsch gastiert. Der Anstoß im Delitzscher Stadion der Eisenbahner erfolgt am Samstag um 15.00 Uhr.

Die Nordsachsen, seit Jahren ein fester Bestandteil der Bezirksliga, welche später aufgrund der Strukturreform des Sächsischen Fußball-Verbandes zur Landesklasse wurde, haben ihren Saisonauftakt am vergangenen Wochenende gewaltig in den Sand gesetzt. Beim Neuling FC Elbaue Torgau unterlagen die Schützlinge von Trainer Mike Geppert nach einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung letztlich noch mit 2:4 und stehen nun am nächsten Samstag vor ihrem Heimspiel gegen Titelaspirant HFC Colditz schon etwas unter Druck.

Hatte man am letzten Sonntag die Partie in Mehderitzsch lange Zeit unter Kontrolle, brachen die Eisenbahner mit fortlaufender Spielzeit immer mehr ein und hätten laut Trainer Geppert „letztlich noch höher verlieren können.“

Demzufolge stapelt der langjährige ESV-Trainer vor dem Pokalmatch gegen Grimma tief was aufgrund der Konstellation natürlich in der Natur der Sache liegt. Delitzsch hat in der Begegnung gegen den höherklassigen Gegner absolut nichts zu verlieren, der Druck im Stadion der Eisenbahner liegt zweifelsohne bei den Muldestädtern. Doch das will im Pokal nichts heißen, allzu oft erlebt man, dass unterklassige Mannschaften über sich hinauswachsen.

Dies hofft der ESV natürlich auch am Samstag, auch wenn man die Lage ganz nüchtern betrachtet. Vergangene Saison belegten die Delitzscher in der Landesklasse Nord den 7. Tabellenplatz, was aufgrund der manchmal etwas kritischen Personalsituation durchaus als respektabel anzusehen ist. Trainer Geppert, welcher als Spieler u.a. Landesliga-Erfahrung beim TSV Lobstädt vorzuweisen hat, besitzt einen Kader, wo der Kader schon eine Weile zusammenspielt.

Torhüter Sven Gedigk gehört seit Jahren zu den besten Keepern der Landesklasse, die Brüder Christian und Bastian Hampel sind neben Defensivstratege Andreas Böhland und Torjäger Roman Becker durchaus als Leistungsträger zu betrachten.

Für diese 2. Hauptrunde qualifizierte man sich durch einen 2:1-Erfolg beim Nordsachsenligisten „Frisch Auf“ Doberschütz-Mockrehna. Dabei haben die Nordsachsen jedoch noch den 13.08.2013 im Hinterkopf. An jenem Tag gab es die Pokalpartie in Delitzsch schon einmal – die Grimmaer blamierten sich damals bei der 0:1-Niederlage bis auf die Knochen. Torschütze damals war der angesprochene Becker, der, wie erwähnt, auch heute noch im ESV-Kader steht.

Diese Niederlage aus dem Jahr 2013 haben die Muldestädter natürlich nicht vergessen, auch wenn man knapp ein Jahr später ein Testspiel gegen die Nordsachsen in Grimma klar mit 6:0 gewinnen konnte. Demzufolge wird der FC mit Sicherheit alles tun, aber nicht den Gegner unterschätzen.

Ein ähnliches Szenario möchte man am Samstag unbedingt vermeiden – es reicht, sich einmal zur Lachnummer der Sachsenliga gemacht zu haben. Aus diesem Grund werden die Wohllebe-Schützlinge mit voller Konzentration diese Partie angehen.

Wie bereits im Vorjahr, als man erst im Achtelfinale dem Oberligisten aus Bischofswerda daheim knapp mit 1:2 nach Verlängerung unterlag, möchte man auch in dieser Saison im Pokalwettbewerb doch die eine oder andere Runde überstehen. Vielleicht hat man ja Losglück und kann mit einem höherklassigen Gegner das heimische Stadion der Freundschaft etwas füllen.

Doch erst einmal gilt es die Aufgabe in Delitzsch zu bewältigen. Wie in Niesky muss das Ziel sein im Defensivbereich wieder kompakt zu stehen. Jedoch muss, wie bereits erwähnt, vor dem gegnerischen Tor zielstrebiger agiert werden.

Sollte dies gelingen, ist man recht optimistisch, die 3. Hauptrunde des Wernesgrüner-Sachsenpokals erreichen zu können. Personell sieht es im extrem ausgedünnten Kader recht positiv aus. Nur Mirko Dietrich wird wegen seiner langwierigen Verletzung noch pausieren müssen.

Tom Rietzschel, Teammanager, FC Grimma, Web: http://fc-grimma.de

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Pressemitteilung, 2016-08-16, 1. FC Lok Leipzig, Maik Kischko verlängert beim FCL

Pressemitteilung des 1. FC Lokomotive Leipzig
Maik Kischko verlängert beim FCL / Torwart-Trainer bleibt bis 2018 in Probstheida

Bis mindestens zum 30. Juni 2018 wird Maik Kischko Torwart-Trainer beim 1. FC Lok bleiben. Der 50-Jährige verlängerte seinen Vertrag bei den Blau-Gelben.

Cheftrainer Heiko Scholz: „Er ist ein klasse Typ mit viel Erfahrung und ist immer für seine Jungs da. Wenn selbst ein Benny Kirsten (derzeit ohne Vertrag, 74 Zweitliga- Spiele für Dynamo Dresden/d.Red.) bei uns trainieren möchte, heißt das schon etwas.“

Die aktuelle Nummer 1 im Lok-Kasten Julien Latendresse-Levesque freut sich auch: "Great news! Ich bin wirklich glücklich, dass unser Torwart-Trainer einen neuen Vertrag unterschrieben hat. Wir haben viel Spaß im Training zusammen. Ich freue mich, weiter mit ihm arbeiten zu dürfen."

Maik Kischko kam 1985 von der BSG Lok Delitzsch zum 1. FC Lok und gab seinen Einstand am 18. August 1990 im DDR-Oberliga-Heimspiel gegen den FC Sachsen Leipzig (1:0). Bis zu seinem Wechsel zum FC Carl Zeiss Jena 1997 bestritt er 190 Pflichtspiele für den 1. FC Lok und den VfB Leipzig, u.a. 32 Partien in der Bundesliga-Saison 1993/94.

2016 -Foto_Maik-Kischko_Heiko-Scholz

Trainer unter sich: links Cheftrainer Heiko Scholz und rechts Maik Kischko

Presse, Martin Mieth, Geschäftsführer 1. FC Lokomotive Leipzig Spielbetriebsgesellschaft mbH